Politik & Regulierung

Pensions-Sicherungs-Verein legt Beitragssatz 2017 fest

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Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) hat den Beitragssatz für das laufende Jahr bekanntgegeben: 2,0 Promille - Vorjahr: 0,0 Promille. Die Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Wirtschaft zahlt bei der Insolvenz des Arbeitgebers die Betriebsrenten weiter. Der Beitragssatz werde auf die von den Arbeitgebern bis 30. September 2017 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage bezogen.
Im Wesentlichen sind das die abgesicherten Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen der rund 94.000 Mitgliedsunternehmen, die sich derzeit auf rund 339 Mrd. Euro summieren. Mit dem neuen Beitragssatz von 2,0 Promille müssen die Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr rund. 678 Mio. Euro zahlen.

Falsche Erwartungen?

Im Juli rechnete der PSVaG noch mit einem Beitragssatz in Höhe des langjährigen Durchschnittswertes von 2,8 Promille. "In den letzten Monaten habe sich der zu finanzierende Aufwand aber günstiger entwickelt als erwartet", erklärt die Selbsthilfeeinrichtung. Die erste Einschätzung zum Beitragssatz basiert auf der Basis der Unternehmensinsolvenzen und sonstiger Umstände. Die Berechnung des Beitragssatzes wird im § 10 des Betriebsrentengesetz (BRSG) festgelegt. Neben den Kosten werden auch die Erträge gegengerechnet, die aus Insolvenzen zufließen (§ 9 Betriebsrentengesetz).
Der Null-Promille-Beitrag im Jahr 2016 war einer Sondersituation geschuldet, bei der die Konstellation der beitragsreduzierenden Faktoren sehr glücklich verlief. Eine hohe Rückstellung für Beitragsrückerstattung, viel Überschüsse aus dem Konsortium und erfreuliche Rückflüsse aus Insolvenzen hatten die Kosten und Insolvenzschäden ausgeglichen. (vwh/mv)
Bild: Hans H. Melchiors, Vorstand des Pensionssicherungsvereins (PSVaG) (Quelle: PSVaG)
Beitragssatz · PSVaG · 2017 · Pensions-Sicherungs-Verein
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