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US-Hurrikans kosten Zurich 700 Mio. US-Dollar

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Wirbelstürme "Harvey", "Irma" und "Maria" kommen die Zurich wohl teuer zu stehen. So rechnet der Schweizer Versicherer derzeit in der Schaden- und Unfallsparte mit einem Gesamtschaden von etwa 700 Mio. bzw. 620 Mio. US-Dollar nach Steuern. Allerdings werde es noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die endgültige Schadenssumme ermittelt werden kann.
Dennoch rechnet die Zurich mit keiner zusätzlichen Belastung durch Erneuerungsprämien für die Rückversicherung. Allerdings ereigneten sich nach Unternehmensangaben im dritten Quartal eine weitere Anzahl kleinerer Schadenereignisse. So rechnet Farmers Re im Zusammenhang mit den drei Wirbelstürmen eine Belastung von 17 Mio. US-Dollar nach Rückversicherung und vor Steuern.
"Angesichts der beträchtlichen Schäden belegen die Ereignisse klar die Effektivität unserer Underwriting-Prozesse und die Verbesserungen unserer Rückversicherungsprogramme in den vergangenen zwölf Monaten. Wir konnten sicherstellen, dass die Schadenbelastung deutlich innerhalb unserer Gesamt-Risikotoleranz blieb", kommentiert Zurich-Chef Mario Greco.
Deutlich teurer kommt es hingegen den US-Versicherer AIG. Demnach rechnet Versicherungsriese für das dritte Quartal rechnet der Konzern mit Kosten von bis zu 3,1 Mrd. Dollar. Für das Mexiko-Beben kalkuliert der Versicherer mit weiteren Katastrophenschäden von rund 150 Mio. Dollar. Glimpflicher kommt hingegen Scor mit 430 Mio. Euro davon.
Während die drei Wirbelstürme die Versicherungsbörse Lloyd's sogar in die roten Zahlen gewirbelt haben, gaben die Talanx sowie die Munich Re in diesem Zusammenhang bereits eine Gewinnwarnung heraus. (vwh/td)
Bild: Mario Greco (Quelle: Zurich)
Zurich · Mario Greco · Hurrikans
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