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Bavaria Direkt bietet Cyberschutz mit Eule

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Cyberspionage, Chefmasche, Online-Erpressung – viele Firmen werden von Cyber-Banditen bedroht. Aber natürlich sind auch Privatpersonen im Saloon Cyberbetrug gern gesehene Gäste. Die Versicherungskammer Bayern möchte für die Opfer nicht Sheriff, aber wenigstens eine finanzielle Stütze und Seelsorger bei Cybermobbing sowie Eulenexperte sein.
Die Bavaria Direkt, Internettochter der Versicherungskammer Bayern, bietet nach eigener Aussage bei Online-Shopping, Online-Banking und E-Mail-Verkehr Schutz für Privatpersonen. Der Tarif "Sorglos Online" leistet bei Verlusten Schadenersatz, beispielsweise wenn Zahlungskarten missbraucht wurden.
Zudem trägt die VKB nach eigenen Angaben die Kosten für die Wiederherstellung von Daten sowie für das Löschen persönlicher und missbräuchlich verwendeter Daten. Eine psychologische Beratung für Cybermobbing-Opfer gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum.
"Damit haben wir ein Leistungsportfolio zusammengestellt, das den Privatkunden bei Cyber-Kriminalität aktiv unterstützt und im Schadenfall monetär absichert. Das Risiko Cyber-Kriminalität und Datenklau wird meines Erachtens auch von Privatpersonen bisher noch stark unterschätzt", kommentiert Martin Fleischer, Vorstand der Bavaria Direkt.

Die Eule sieht im Dunkeln

Der Versicherer bietet seinen Kunden mit der Software "Owl" (Eule) ein Darknet-Screening. Die Software untersucht, ob persönliche Daten des Nutzers im Darknet gehandelt werden. Diese Dienstleistung ist beim neuen Tarif drei Monate kostenlos.
"Owl alarmiert unsere Kunden in Echtzeit, sobald ihre Daten gefährdet sind, und bevor Cyberkriminelle persönliche Daten missbrauchen", erklärt Sören Timm, Geschäftsführer der CPP Creating Profitable Partnerships GmbH, die Owl anbietet. (vwh/mv)
Bild: Eule (Quelle: Raphael Reischuk / PIXELIO / www.pixelio.de)
VKB · Cyberschutz · BavariaDirekt
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