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Scor schätzt Schäden der US-Hurrikans auf 95 Mrd. Dollar

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der französische Rückversicherer hat die Schäden für die Hurrikans Harvey, Irma und Maria und das Erdbeben in Mexiko summiert: 95 Mrd. US-Dollar an versicherten Schäden kommen auf die Branche zu. Scor selbst kommt glimpflich davon und rechnet im dritten Quartal aufgrund der Katastrophen mit 430 Mio. Euro beim "net of retrocession" und Steuern.
Die Schätzung basiere auf einer Analyse der "Group's exposures", der aktuellen Annahme der versicherten Verluste und vorläufigen Informationen. Weiterhin wurden eigene Daten- und Modelierungstools verwendet. Aufgrund der unsicheren Datenlage weist Scor daraufhin, dass es aufgrund von Unsicherheiten noch zu Änderungen in der Prognose kommen kann.
Trotz der Schäden werde die "solvency position" stark bleiben und sich im "oberen Bereich der optimalen Solvency-range" befinden. Die Dividendenpolitik bleibe unangetastet und das Aktien-Rückkaufprogramm werde weitergeführt. Weiter bleiben die Ziele der "Vision-in-Action- Strategieplans“ weiterhin in Kraft. VWheute hatte bereits im Juli dieses Jahres von dem Plan und dem Aktienrückkaufprogramm berichtet. Weiter rechnen die Rückversicherungsexperten nicht damit, dass die Schäden die Ratings des Konzerns beeinflussen werden. Die Franzosen hatten im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 292 Millionen Euro erwirtschaftet.
Vor wenigen Monaten hatte Scor bereits einen Zukauf getätigt, um die Position auf dem Rückversicherungsmarkt auszubauen – und wohl auch, um Druck auf die deutschen Rückversicherer auszuüben. Das Unternehmen MutRé wurde zugekauft, der Deal soll im kommenden Jahr finalisiert werden. (vwh/mv)
Bildquelle: W. Broemme / PIXELIO / www.pixelio.de)
Schadenschätzung · Solvency II · Hurrikans · Score
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