Politik & Regulierung

"Xavier" erschüttert Norden und Osten

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Orkan "Xavier" fegt über Deutschland hinweg. Von Erfurt bis Hamburg und von Bremen bis Dresden herrscht Warnstufe rot, was laut Deutschem Wetterdienst der Einstufung "sehr gefährlich" entspricht. Der Sturm bereits mehrere Todesopfer gefordert. In Hamburg kam eine Autofahrerin ums Leben, in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Lkw-Fahrer von einem Baum erschlagen.
In Hamburg herrschen teilweise katastrophenähnliche Zustände, Bäume knicken ein, Menschen wurden eingeklemmt, sodass die Hamburger Feuerwehr den Menschen zwischenzeitlich dazu raten musste, in den Häusern zu bleiben. Die Bahnverbindung im gesamten Norden wurde wegen des Sturms unterbrochen, ebenso die Verbindung zur Hauptstadt.
Der Sturm scheint seine Kraft allerdings nur partiell einzusetzen, VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte berichtet von geringen "Xavier"-Auswirkungen in Lübeck. Die Stadt Thomas Manns liegt allerdings auch außerhalb der roten Zone. Ganz im Gegensatz zu Niedersachsen.

Niedersachsen hart getroffen

Zehn Tage vor der Landtagswahl herrscht im flächenmäßig zweitgrößten Bundesland ein Verkehrschaos. Züge fallen aus, Straßen sind wegen umfallender Bäume gesperrt und auch auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen mussten einige Piloten ihre Landungen abbrechen.

Berlin und Brandenburg

Sturm "Xavier" zog im Verlauf des frühen Abends Richtung Osten. In Berlin stellte die S-Bahn den Zugverkehr ein, was immer ein riesiges Verkehrschaos nach sich zieht. In Potsdam gingen so viele Notrufe ein, dass die Feuerwehr bei kleinen Schäden zu Selbsthilfe riet und die Bürger ermahnte, die Notrufhotline für "notwendige, wichtige Meldungen" freizuhalten. (vwh/mv)
Bild: Sturm (Radka Schöne / PIXELIO / www.pixelio.de)
Unwetter · Hamburg · Berlin · Sturm
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