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Debeka: Psyche ist der Feind der Erwerbstätigkeit

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Es ist eher selten der Rücken. Vielmehr ist die Psyche die Ursache Nummer eins für Berufsunfähigkeit. Das ergibt eine Auswertung der Debeka, die die Leistungsfälle von rund 560.000 Versicherten ausgewertet hat. Berücksichtigt wurden die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle. Die Ursachen für psychische Krankheiten liegen oft in falsch verstandenem Leistungsdenken und höheren Ansprüchen.
"Höher, schneller, weiter – Stressbelastungen im Arbeitsleben nehmen zu. Das drückt sich auch in steigenden Berufsunfähigkeitsfällen wegen psychischer Erkrankungen aus. Neben präventiven Maßnahmen, die jeder selbst ergreifen kann (zum Beispiel Work-Life-Balance; Stressabbau) bietet die Debeka ihren Versicherten die Möglichkeit, bei drohender Berufsunfähigkeit wegen Depressionen psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen", erklärt Gerd Benner, Leiter Unternehmenskommunikation.
Die drei Hauptgründe für die Inanspruchnahme der BU laut der Auswertung: Für 41,8 Prozent waren es im Jahr 2016 psychische Störungen. Es folgen ein streikender Bewegungsapparat (17,3 Prozent) und mit 15,2 Prozent bösartige und gutartige Tumore. Hier sei bei den Neubildungen ein Anstieg um 1,6 Prozent zu verzeichnen, wobei die anderen Ursachen nahezu gleich geblieben sind. Die Anzahl psychischer Störungen als Ursache für Berufsunfähigkeit ist laut Debeka seit Jahren auf einem ähnlich hohen Niveau.
Mehr als 54 Mio. Euro Rente zahlten die Koblenzer im Jahr 2016 an 6.560 Menschen, die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung beziehen. Damit zahlt die Debeka 5,5 Prozent mehr Rente für Berufsunfähigkeit als im Vorjahr. (vwh/mv)
Bild: Psychische Probleme (Quelle: Petra Bork / PIXELIO / www.pixelio.de)
Debeka · Berufsunfähigkeitsversicherung · Auswertung
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