Politik & Regulierung

Linke: Politiker sollen auch Rentenbeiträge bezahlen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Weder optisch noch inhaltlich verbindet Peter Altmaier (CDU) und Matthias Höhn (Die Linke) viel. Beide kommen jedoch auf den letzten Metern des Wahlkamps mit Rentenideen heraus, die nicht neu sind, aber Stoff für Diskussionen bereithalten. Der Linken-Politiker will eine Rentenpflicht für Bundesregierung "Staatssekretäre und alle Abgeordneten des Bundestages".
Aus seiner Sicht würden immer größere Teile der Bevölkerung glauben, dass "die da oben ohnehin machen, was sie wollen" und das viele glauben, dass Politiker die "Sorgen und Nöte der kleinen Leute" nicht mehr im Blick hätten. Dem müsse mit Solidarität und Gerechtigkeit begegnet werden – auch bei der Rente. Gegenüber VWheute betont er: "Die Rentenversicherungspflicht für Politikerinnen und Politiker wäre ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Finanzierung der Rente.
Damit wäre auch das Signal verbunden, dass die Politik in ihrer Gesamtheit ihre Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt im Lande begreift. Zudem dürfte dies ein Schutz gegen weitere willkürliche Rentenkürzungen und die Erhöhung des Renteneintrittsalters bedeuten, da die Konsequenzen für alle Versicherten gelten würden, also auch für Bundestagsabgeordnete."

Alter Wein in neuen Schläuchen

Altmaier möchte eine Renteninformation, die elektronisch abgerufen werden kann und dem die gesamten Alterseinkünfte auf einen Blick entnommen werden können. Die Idee ist nicht neu und wurde bereits mehrfach gefordert. Ob das ein kleiner Ausblick auf die Rentenpläne der CDU oder nur Wahlkampf ist, wird die Zukunft zeigen. (vwh/mv)
Bild: Matthias Höhn (Quelle: Die Linke)
Rente · Matthias Höhn · Peter Altmaier
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