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Nürnberger steigert Gewinn um 64 Prozent

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Nürnberger hat im ersten Halbjahr 2017 trotz niedriger Prämieneinnahmen deutlich mehr verdient. Wie der Versicherer in seinem Halbjahresgeschäftsbericht mitteilt, stieg der Gewinn vor Steuern in den ersten sechs Monaten des Jahres um 64 Prozent auf 59 Mio. Euro (2016: 40 Mio.). Dennoch sanken die Bruttobeitragseinnahmen auf 1,701 Mrd. Euro (2016: 1,741 Mrd.).
Auch wenn Sonderbelastungen in diesem Jahr bislang ausblieben, stiegen die Aufwendungen für Versicherungsleistungen im ersten Halbjahr 2017 auf 1.061 Mrd. Euro (2016: 995 Mio.). Einen spürbaren Dämpfer verbuchte die Nürnberger zudem in der Lebensparte, wo das Neugeschäft um 17 Prozent auf 234 Mio. Euro einbrach.
"Der Rückgang ergibt sich fast ausschließlich aus verminderten Einmalbeiträgen im Lebensversicherungsgeschäft", heißt es im Geschäftsbericht. Demnach sanken die gebuchten Bruttoeinnahmen deutlich auf 1,200 Mrd. Euro (2016: 1,251 Mrd). Der Gewinn vor Steuern stieg hingegen auf 29,9 Mio. Euro (25,9 Mio.).
Etwas positiver war die Geschäftsentwicklung hingegen in der Krankensparte mit einem Beitragsplus von 4,8 Prozent auf 108,7 Mio. Euro (2016: 103,7 Mio.). Zudem legte das Neugeschäft in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 5,4 Mio. Euro (2016: 4,7 Mio.) zu, was die Nürnberger vor allem auf "einen Zuwachs bei den Zusatzversicherungen" zurückführt. Der Gewinn vor Steuern stieg leicht auf 3,0 Mio. Euro (2016: 2,9 Mio.).
In der Schaden- und Unfallsparte verzeichnete die Nürnberger einen leichten Anstieg der Prämieneinnahmen um 1,4 Prozent auf 392,9 Mio. Euro (2016: 387,5 Mio.). Dank niedrigerer Aufwendungen für Versicherungsleistungen in Höhe von 148,5 Mio. Euro (2016: 159,6 Mio.) sank die Schaden-Kosten-Quote deutlich auf 92,1 Prozent (2016: 95,1 Prozent). Der Gewinn vor Steuern stieg deutlich auf 22,9 Mio. Euro (2016: 9,9 Mio.). (vwh/td)
Bild: Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der Nürnberger (Quelle: ak)
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