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Gundula Roßbach will Haltelinien bei Rente

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die gesetzliche Rente muss immer wieder neu tariert werden. Das weiß auch die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Gundula Roßbach: "Ich denke da etwa an die Festlegung von Haltelinien beim Beitragssatz und beim Rentenniveau über das Jahr 2030 hinaus." Gegenüber der Osnabrücker Zeitung erläuterte die Verwaltungsjuristin ihre Vorstellung.
Für sie sei es wichtig, dass "wir angemessene Renten und einen akzeptablen Beitragssatz immer zusammen denken". Das Ziel bei der gesetzlichen Rente kann nach ihrer Ansicht nur eine dauerhafte Lösung sein.
Damit der demografischen Entwicklung nach 2030 Rechnung getragen werden kann, müsste sich die Politik mit Themen wie der privaten und der betriebliche Altersvorsorge beschäftigen. Gleichzeitig macht Roßbach deutlich, dass Menschen die nur auf die gesetzliche Rente setzen, ihren Lebensstandard im Alter wohl nicht werden halten können.

Steuern für Rente

Für das Vertrauen der Bürger in die Rente sei die Höhe der Rente maßgebend sowie die Tatsache, dass die Versicherten auch künftig "an Lohnsteigerungen partizipieren". Aspekte wie die Rentenangleichung oder Mütterrente seien aus Roßbachs Sicht gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die auch mittels Steuermitteln finanziert werden müssten.
Zum Abschluss betont Gundula Roßbach die Stärke der gesetzlichen Rente: "Gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir deutliche Rentensteigerungen hatten und die Rentenversicherung auch in Zeiten von Finanzkrisen ihre Leistungen sicher auszahlt." (vwh/mv)
Bild: Gundula Roßbach (Quelle: deutsche Rentenversicherung)
betriebliche Altersvorsorge · gesetzlichen Rentenversicherung · Gundula Roßbach
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