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Generali stößt niederländische Tochter ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Generali verkauft ihr Tochterunternehmen in den Niederlanden. Wie der italienische Konzern am Mittwoch mitteilt, werde der gesamte Anteil an der Generali Nederland N.V. über 98,56 Prozent an den Konkurrenten ASR Nederland verkauft. Der Kaufpreis beläuft sich nach Unternehmensangaben auf 143 Mio. Euro. Dabei kommt der Verkauf einem Verlustgeschäft gleich, bezifferte die Generali den Marktwert doch auf etwa 270 Mio. Euro.
Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden soll der Verkauf laut Generali im Februar 2018 abgeschlossen sein. "With this transaction we reaffirm our commitment to the rebalancing of Generali Group’s geographical presence across the world. After the closing in Guatemala and the recent agreement to dispose our operations in Colombia and Panama, this transaction represents a significant step to pursue the strategy announced during our last Investor Day. We are well on track in executing our strategy and we are confident to generate at least one billion euro of cash", kommentiert Frédéric de Courtois, Group Ceo Global Business Lines & International, den Verkauf.
Der Verkauf der niederländischen Tochter ist allerdings nicht der erste Verkauf eines Tochterunternehmens im Ausland. Bereits vor einigen Monaten hatte Konzernchef Philippe Donnet angekündigt, den "internationalen Fußabdruck optimieren" zu wollen. So übernahm unter anderem die deutsche Talanx kürzlich die Tochtergesellschaft in Kolumbien. Vor wenigen Tagen wurde zudem bekannt, dass die Allianz an einer Übernahme der belgischen Generali-Tochter interessiert sei. (vwh/td)
Bild: Hauptsitz der Generali in Triest. (Quelle: Generali)
Generali · Generali Niederlande · ASR Nederland
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