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Wollten Chinesen nach der Allianz greifen?

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ob an den Gerüchten etwas dran ist oder nicht, dürfte fast schon zweitrangig sein. Viel wichtiger ist, dass zurzeit chinesische Investoren vor Selbstbewusstsein nur so strotzen und kaufen wollen, was 'bei drei nicht auf den Bäumen ist'. Chen Feng, Gründer des chinesischen HNA-Konglomerats, soll direkt beim Allianz-Management angefragt haben, "ob ein Einstieg als Ankeraktionär, ja sogar als Mehrheitseigentümer, denkbar" sei.
In der Münchener Zentrale des Versicherungsriesen soll die Überraschung laut einem SZ-Bericht groß gewesen sein ob des Ansinnens aus dem Reich der Mitte. Da der chinesische Staatsfonds CIC drei Prozent an der Allianz hält, wurde dort nachgefragt und danach das Ansinnen rundum abgelehnt. Auch verantwortliche Kreise in der Bundesregierung hätten wenig Begeisterung gezeigt. HNA hat im Ausland mehr als 40 Mrd. US-Dollar investiert.
Zu dem Vermögen gehören auch der Regionalflughafen Hahn im Hunsrück, ebenso eine Beteiligung an den Hilton-Hotels. Inzwischen ist HNA für 3,4 Mrd. Euro auch Großaktionär bei der Deutschen Bank. Cheng Feng ist kein Mann leiser Töne und protzt schon mal mit seinen Erwerbungen. So tönt er auch, dass der "halbe chinesische Luftraum unter seiner Kontrolle" sei. Eine Fluglinie sowie ein Dutzend Flughäfen sollen dem Mischkonzern HNA gehören.
Eine Nachfrage bei der Allianz, die einen Börsenwert von rund 81 Mrd. Euro hat, wurde bis Redaktionsschluss nicht bestätigt. (vwh/wo)
Bildquelle: Allianz
Allianz · HNA
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