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"Kolle" bringt schwere Schäden auf den Feldern

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Wetterkapriolen der letzten Wochen haben sich deutlich auf die Landwirtschaft ausgewirkt. Kaltfront "Kolle" vom letzten Wochenende hatte geschädigt gemeldete Flächen von rund 15.000 Hektar zur Folge, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Allein 13.000 Hektar Mais wurden durch Hagel und schwere Sturmböen geschädigt, meldet die Vereinigte Hagel. Der versicherte Wert der Kulturen beläuft sich auf etwa 35 Mio. Euro.
Geschädigt wurden darüber hinaus aber auch Mähdruschfrüchte wie Getreide und Raps. Die Witterung in diesem Jahr hat die Erntearbeiten vielerorts immer wieder unterbrochen, so dass die Frucht noch auf dem Halm stand. Gemüse, Hopfen, Tabak und Kernobst wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Drei besonders markante Unwetterlinien hatten sich am letzten Freitag bis in den Abend hinein gebildet. Von Heilbronn über Erlangen bis nach Weiden in der Oberpfalz erstreckte sich die nördlichste Linie. Kleinere Schäden entstanden auf einer Reihe von Reutlingen über Heidenheim/Brenz, Neuburg an der Donau bis nach Neumarkt in der Oberpfalz.
Die dritte Unwetterfront wütete am Nordufer des Bodensees sowie in den bayerischen Landkreisen Mühldorf, Altötting, Rottal-Inn, Passau, Freyung-Grafenau bis an die tschechische Grenze. Weitere Schäden wurden im Raum Bad Kissingen sowie im Bereich des Spreewaldes gemeldet. (vwh/wo)
Bildquelle: Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)
Unwetter · Vereinigte Hagel · "Kolle"
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