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Deutsche Rück warnt per Video vor Starkregen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Als Abschreckung vor zukünftigen Starkregen-Katastrophen macht die Deutsche Rück auf den Ort Braunsbach in Baden-Württemberg aufmerksam, dass Ende Mai 2016 stark von Schlammlawinen und Wasser geschädigt wurde. In einem Video weist der Versicherer auf die Bedeutung von Starkregen-Gefahrenkarten hin, die künftig immer wichtiger werden sollen.
Diese Karten werden für Ortschaften angelegt und zeigen an, wohin das Wasser bei einem Starkregenereignis fließt. Das hilft, um vorab Maßnahmen zu ergreifen, die den Schaden im Fall der Fälle begrenzt, denn vorhersehen lässt sich der meist lokal auftretende Starkregen noch nicht. Nach Meinung der Deutsche Rück werden bald noch mehr Ortschaften eine solche Karten anlegen lassen, denn das Risiko von Starkregen werde weiter zunehmen.

Das Risiko ist real

Mehr Unwetter erwartet auch der GDV und viele andere Versicherer. Wie real die Gefahr bereits heute ist, zeigte sich bei den Unwettern "Paul" und "Rasmund" die kürzlich Schäden in Höhe von 600 Mio. Euro anrichteten. Allein der Starkregen verursachte zehn Prozent der Schäden.
In dem Video der Deutsche Rück werden nicht nur die Gefahren von Starkregen thematisiert, sondern auch aufgezeigt, was einen Starkregen kennzeichnet und angeschnitten, wie moderne Forschung helfen kann, die Gefahren zu begrenzen.

Unwetter legen Frankfurt lahm

Welche Auswirkungen die sommerlichen Unwetter wieder einmal haben können, erlebte am die Mainmetropole am gestrigen Nachmittag. So legten Blitz, Donner und Starkregen über dem Rhein-Main-Gebiet zwischenzeitlich den Frankfurter Hauptbahnhof und den Flughafen völlig lahm. Dabei sei der gesamte Hauptbahnhof bis auf Weiteres gesperrt, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber Spiegel Online mit. Auch die umliegenden Bahnhöfe seien vorerst stillgelegt worden, bis sich das Wetter wieder beruhigt hatte.
Davon betroffen war neben dem Fernverkehr auch der gesamte S-Bahn-Verkehr sowie die Regionalzüge im Rhein-Main-Gebiet. So meldete der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), dass der komplette S-Bahn-Verkehr von S1 bis S9 eingestellt wurde. Selbst am Frankfurter Flughafen wurde wegen des heftigen Gewitters am Dienstagnachmittag die Arbeit auf dem Vorfeld vorübergehend eingestellt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Wir haben momentan Nullsteuerung", wurde ein Flughafensprecher zitiert. (vwh/mv/td)
Bild: Starkregen (Quelle: Lupo / PIXELIO / www.pixelio.de)
Video: Deutsche Rück
Unwetter · Starkregen · Deutsche Rück · Video
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