Unternehmen & Management

Aon kauft bei Aegon groß ein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der niederländische Lebensversicherer Aegon trennt sich von der Unirobe Meeùs Groep (UMG). Die unabhängige Financial Advisory Group geht in den Besitz der Aon Groep Nederland über, ein Betrag von 295 Mio. Euro wechselt dafür den Besitzer. Aegon will mit dem Verkauf nach eigener Aussage das eigene Portfolio über alle Geschäftsbereiche optimieren.
Zudem soll die eigene monetäre Flexibilität vergrößert und das Solvency II-Kapital erhöht werden. Wegen der Transaktion soll das Solvency II-Kapital um ungefähr 225 Mio. Euro steigen. Das Geschäft wird laut dem Verkäufer die Solvency II-ratio um geschätzte sechs Prozent verbessern.
"Ich bin froh, dass wir einen neuen starken Besitzer mit internationalem Format für die Kunden und die Belegschaft von UMG gefunden haben", sagt Aegon-CEO Alex Wynaendts. "Die Transaktion sollte vor dem Hintergrund einer sich entwickelnden Versicherungslandschaft in den Niederlanden und unserer eigenen Optimierungsstrategie gesehen werden."
"Wegen dem Investment ist unsere finanzielle Flexibilität erhöht und wir können uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Ich möchte mich Angestellten und dem Management von UMG für ihre vielen Beiträge bedanken", erklärt Wynaendts.

Unternehmenskäufe werden abnehmen

Der Fusionsexperte der amerikanischen Bank JP-Morgan Hernan Cristerna ist der Ansicht, dass Unternehmenskäufe in Zukunft schwieriger werden. Als Gründe nannte er gegenüber dem Handelsblatt, da Protektionismus und regulatorische Einflussnahme und spricht von "beispiellosen Eingriffen". Ein Vorstandschef müsse heute "mindestens zwölf Monate" für eine "tiefgreifende Übernahme" einplanen. (vwh/mv)
Bild: Holzschuhe Holland (Quelle: Digimagic / PIXELIO / www.pixelio.de)
Aon · Niederlande · Aegon · mergers and acquisitions
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