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Mapfre macht mehr Gewinn, Defizite im Chile-Geschäft

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der spanische Versicherer Mapfre hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 mehr Gewinn gemacht. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stieg der Nettogewinn im ersten Halbjahr um 9,1 Prozent auf 415 Mio. Euro. Der Umsatz stieg dabei nach Unternehmensangaben um 5,4 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro. Bei den Prämieneinnahmen verzeichnete die spanische Nummer eins ein Plus von 8,2 Prozent auf 13,1 Mrd. Euro.
Die Schaden-Kostenquote liegt bei 97,2 Prozent. Einen wesentlichen Anteil an der bislang positiven Geschäftsentwicklung hat laut Mapfre vor allem der Markt auf der iberischen Halbinsel mit Spanien und Portugal. Demnach stiegen die Prämieneinnahmen um 4,4 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro, während der zurechenbare Gewinn um 16,5 Prozent auf 261 Mio. Euro anstieg. Auf dem spanischen Heimatmarkt erzielte Mapfre nach eigenen Angaben ein Prämienplus von 4,4 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro.
In der Kfz-Sparte stiegen die Beitragseinnahmen um 2,3 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro Prämien. Die Combined Ratio verbesserte sich um 1,8 Prozentpunkte auf 93,5 Prozent. In der allgemeinen Schaden- und Unfallversicherung (P & C) verbuchte Mapfre nach eigenen Angaben einen Zuwachs von 1,8 Prozent auf 965 Mio. Euro. In der Kranken- und Unfallversicherung stiegen die Beitragseinnahmen laut Versicherer um 4,7 Prozent auf 533 Mio. Euro.
Auch auf dem lateinamerikanischen Markt konnte Mapfre nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr spürbar zulegen. Wachstumstreiber waren demnach vor allem Mexiko, wo Mapfre seine Prämieneinnahmen mit einem Zuwachs von 110,9 Prozent auf 879,7 Mio. Euro (2016: 417,1 Mio.). Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen auf dem mittelamerikanischen Markt um 13,9 Prozent auf 2,382 Mrd. Euro (2016: 2,091 Mrd.). Die Combined Ratio ging in dieser Region deutlich auf 96,5 Prozent (2016: 100,8 Prozent) zurück.
In den Staaten Südamerikas legte Mapfre bei den Prämieneinnahmen leicht um 2,4 Prozent auf 894,7 Mio. Euro (2016: 873,6 Mio.) zu. Die Combined Ratio stieg leicht auf 99,8 Prozent (2016: 98,7 Prozent). Wachstumstreiber war Argentinien mit einem Beitragsplus von 19,8 Prozent auf 169,7 Mio. Euro (2016: 141,7 Mio.). Einen deutlichen Einbruch musste der Versicherer hingegen in Chile hinnehmen: Hier gingen die Beitragseinnahmen um ein Viertel (25,3 Prozent) auf 144,5 Mio. Euro (2016: 193,3 Mio.) zurück. (vwh/td)
Bild: Antonio Huertas Mejías, Chairman und CEO von Mapfre (Quelle: Mapfre)
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