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GDV: Westdeutsche altern schneller

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Dass Deutschland immer älter wird, ist bekanntlich schon lange kein Geheimnis mehr. Eine Analyse des Branchenverbandes GDV ist allerdings nun zu dem Ergebnis gekommen, dass die Menschen im Westen der Republik schneller altern als im Osten. Demnach steigt das Durchschnittsalter im Westen bis 2060 um 5,0 auf 49,1 Jahre. Im Osten sind es hingegen nur 3,2 Jahre auf 49,3 Jahre.
Nach den Berechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft erlebt die Hansestadt Hamburg mit 6,2 Jahren den größten Anstieg des Durchschnittsalters. Auf den weiteren Plätzen folgen demnach Bayern, Baden-Württemberg und Berlin mit einem Plus von jeweils 5,3 Jahren. Am langsamsten verläuft die Alterung in Sachsen (+2,2 Jahre), Sachsen-Anhalt (+2,4 Jahre) und Thüringen (+2,5 Jahre).
Laut GDV wäre demnach im Jahr 2060 jeder achte Einwohner 80 Jahre oder älter. Ältestes Bundesland wäre demnach Brandenburg mit einem Anteil von 50,9 Jahren, gefolgt vom Saarland mit 50,3 Jahren und Mecklenburg-Vorpommern mit 50,1 Jahren. Deutlich jünger wäre die Bevölkerung nur in den Stadtstaaten Hamburg mit 48,7 Jahren, Bremen mit 48,6 und Berlin mit 48,1 Jahren. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kasper / PIXELIO (www.pixelio.de)
GDV · Demografie
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