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Globale Prämien 2016: China im Angriffsmodus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die weltweiten Versicherungsprämien legten 2016 um 3,1 Prozent auf 4,7 Billionen Dollar zu - und fielen damit etwas geringer aus als im Vorjahr mit 4,3 Prozent. Das geht aus der aktuellen Swiss Re Sigma Studie hervor. Dieses Ergebnis sei aber angesichts des moderaten Wachstums der Weltwirtschaft durchaus solide.
Das Prämienwachstum im Leben- und im Nichtlebensektor verlangsamte sich aufgrund der schwächeren Leistung der entwickelten Märkte auf 2,5 beziehungsweise 3,7 Prozent. Geringer fiel auch die Profitabilität im Leben- und im Nichtlebensektor aus. Grund dafür seien die niedrigen Zinsen und der größere Wettbewerb. Ein starkes Wachstum verzeichneten die Leben- und die Nichtlebenprämien in China.

Schwellenländer schwächeln

Demgegenüber entwickelten sich aber viele andere Schwellenländer schwächer als im Vorjahr. Die Schwellenländer dürften die Verbesserung der Lebensversicherungsprämien in den kommenden Jahren maßgeblich vorantreiben, wobei China und Indien die beiden wichtigsten Wachstumstreiber sein werden.
Swiss Re rechnet damit, dass auch die entwickelten Märkte wachsen, allerdings moderat. Während Nordamerika voraussichtlich Westeuropa übertreffen wird, dürfte das Wachstum in den entwickelten Märkten in Asien am höchsten ausfallen.
Zugenommen habe der digitale Versicherungsvertrieb, wobei jedoch Versicherungsvertreter und Makler weiterhin eine wichtige Rolle spielen. (vwh/wo)
Bildquelle: S.-Hofschläger / PIXELIO / www.pixelio.de
Swiss Re · Prämieneinnahmen · sigma-Studie · weltweit
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