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Uniqa setzt bei Risikoprüfung auf Munich Re

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Mit der neuen Technik der Munich Re kann Uniqa in der Lebensversicherung automatisierte Risikoprüfungen mit sofortiger Annahmeentscheidung am Point of Sale vornehmen. Der Versicherer will die Lösung künftig auch im Bereich der Unfallversicherung und im Bankvertrieb nutzen. Damit verspricht sich die Uniqa vor allem "erheblich beschleunigte" Prozesse.
Die Österreicher nutzen den Allfinanz Interview Server von Munich Re Automation Solutions Ltd. Bereits seit Juni 2016 ist AMSEL (AutoMated SELling) – so die unternehmensinterne Bezeichnung – in die bestehende Vertriebsplattform integriert. Um in ihren Geschäftsfeldern neues Wachstum bei steigender Profitabilität zu generieren, suchte die Uniqa nach einer Automatisierungslösung für die Risikoprüfung und einen unterbrechungsfreien Vertriebsprozess.
"Die Digitalisierung verändert die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Kunden", sagt Peter Eichler, Mitglied des Vorstands von Uniqa Österreich Versicherungen AG, mit Blick auf die Strategie hinter der Investition: "Wir sind entschlossen, die damit verbundenen Herausforderungen als Chance zu nutzen und uns von einem traditionellen Versicherer zum integrierten Servicepartner für die persönliche Absicherung zu entwickeln. Dies erfordert große Nähe zum Kunden sowie bedarfsorientierte und möglichst effiziente Prozesse."
Die Österreicher profitieren bei etwa einem Drittel aller Anträge von "erheblich beschleunigten" Prozessen. Zudem liefert die Automatisierungslösung konsistente Risikoeinschätzungen in hoher Qualität und ist so flexibel, dass der Versicherer den Fragenkatalog bei Bedarf in Eigenregie anpassen kann. In der Summe reduziert dies die Kosten und setzt "dringend benötigte Personalkapazitäten in der Risikoprüfung frei". (vwh/mv)
Bild: Server (Quelle: cre8tive / PIXELIO /www.pixelio.de)
Lebensversicherung · Munich Re · IT · Uniqa
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