Politik & Regulierung

Krankenkassen fordern Reformen beim Finanzausgleich

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Man brauche eine Reform der Reform. Die Ersatzkassen und Betriebs- und Innungskrankenkassen wollen beim Finanzausgleich der Krankenkassen nachjustieren. So erfülle der Morbi-RSA derzeit nicht sein Ziel, gleiche Chancen im Wettbewerb um eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von 91 der 113 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland.
So kritisieren die Krankenkassen, dass das "übergeordnete Ziel, gleiche Wettbewerbschancen sicherzustellen", nicht gewährleistet sei. Zudem seien nach Ansicht der Krankenkassen "die heutigen Unterschiede im Zusatzbeitragssatz maßgeblich auf ungerechtfertigte Verzerrungen durch den Morbi-RSA zurückzuführen." Außerdem dürfe "nicht nur die Versicherten- und Einzelkassenebene betrachtet werden. Es müssen auch die Wirkungen des Morbi-RSA auf der Ebene der Kassenarten mit in den Blick genommen werden. Diese bilden schließlich Haftungsverbünde."
"Wir fordern, dass die neue Bundesregierung bereits zu Anfang der neuen Legislaturperiode geeignete Maßnahmen ergreift, um die Über- und Unterdeckungen des Morbi-RSA auszugleichen und die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen so schnell wie möglich abzubauen", fordern die Kassen. (vwh/td)
Bildquelle: Tim Reckmann / PIXELIO (www.pixelio.de)
Krankenkasse · Morbi-RSA
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