Märkte & Vertrieb

Allianz-Manager Richier: Französische Versicherer sind satt

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der neue französische Staatspräsident Emmanuel Macron ist jung, smart und derzeit der politische Hoffnungsträger schlechthin. Auch bei den Versicherern scheint der Hausherr im Elysée-Palast auf großes Wohlwollen zu stoßen. "Die Wahl von Emmanuel Macron ist in der französischen Wirtschaft sehr positiv aufgenommen worden", kommentiert Jacques Richier, Vorstandschef der Allianz Frankreich.
Für den französischen Versicherungsmarkt sieht der Allianz-Manager laut Handelsblatt alles andere als rosige Zeiten. "Der Versicherungsmarkt in Frankreich ist ein gesättigter Versicherungsmarkt, da wachsen Sie nur, wenn die Konkurrenz Fehler macht", erklärt Richier. Auch wenn der französische Rivale Axa und der italienische Konkurrent Generali in den vergangenen Jahren vornehmlich mit sich selbst beschäftigt waren, werde sich dies nun in absehbarer Zeit ändern.
Umso wichtiger sei der Ausgang der zweiten Runde der französischen Parlamentswahlen am kommenden Sonntag, betont Richier. "Das Geschäft der großen Versicherer hängt erheblich an der Entwicklung des Bruttosozialprodukts in den jeweiligen Ländern", betont der französische Allianz-Chef. Dabei sieht sich der Konzern mit rund 5,5 Millionen Kunden und Bruttoprämien von 12,3 Mrd. Euro als Nummer zwei auf dem französischen Markt - hinter der Axa. "Wenn große Adressen nach einem Angebot suchen, kommen Sie neben der Axa auch immer zur Allianz."
Immerhin ist der Allianz-Chef in seiner politischen Beurteilung weitgehend einer Meinung mit Axa-Chef Thomas Buberl. "Macron hat sich sehr gut entwickelt, weil er die Leute mit einer neuen Vision anspricht. Er hat jetzt auch Inhalte geliefert, welche die Probleme des Landes angehen: Arbeitslosigkeit, Verschuldung, fehlende Modernisierung", so Richier. (vwh/td)
Bildquelle: lupo / PIXELIO (www.pixelio.de)
Allianz · Thomas Buberl · Axa Frankreich Jacques Richier · Emmanuel Macron
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