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Moody's: Finanzschefs möchten dringend zukaufen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein Anstieg in M&A-Aktivitäten und Aktienrückkaufprogrammen könnte den europäischen Versicherungssektor in diesem Jahr stark verändern. Das sagt die Ratingagentur Moody's in einem aktuellen Bericht. Viele Unternehmen würden beide Optionen aktuell prüfen, denn die Geldspeicher sind gefüllt. Für die Studie wurden wie jedes Jahr die europäischen Finanzvorstände befragt.
Immerhin 18 der Unternehmen antworteten, darunter laut Moodys auch viele der Großen. Es ist aber nicht alles nur Kauflust, viele Finanzchefs sorgen sich wegen der weiter niedrigen Zinsen. Das niedrige Niveau bleibt somit die Hauptsorge der Finanzlenker.

Wohin mit dem Geld?

Antonello Aquino, Associate Managing Director bei Moody's erklärt die Denke der CFOs: "Die europäischen Versicherer richten ihr Interesse, ein Jahr nach Solvency II und den soliden Kapitalergebnissen, auf dem Einsatz ihres Überschusskapitals. Über 40 Prozent der CFOs schauen nach Wegen, das Kapital einzusetzen – im Vorjahr waren es lediglich zehn Prozent. Die besten Optionen sind M&A-Aktivitäten und Aktienrückkaufprogrammen.“
Rund 30 Prozent der CFOs haben laut Moody's Interesse an nicht liquiden Anlagegütern wie Immobilien, Privatplatzierungen, Infrastrukturprojekten, Hypotheken und Darlehen. Die Versicherer hätten ihre Assets zudem schrittweise auf höher verzinsliche Objekte umgeschichtet, um den niedrigen Zinsen entgegenzuarbeiten.

Alle investieren in digitale Technik

Rund 90 Prozent der Versicherer setzen Geld ein, um mit Technik den Kunden besseren Service zu bieten. Weitere Einsatzgebiete des investierten Geldes sind Verbesserungen beim Einsatz von Big Data und eine starke Aufwertung ihrer Backoffices. (vwh/mv)
Bild: CFO (Quelle: S. Hofschlaeger / PIXELIO/ www.pixelio.de)
Umfrage · Moody's · CFO
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