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Fahrraddiebstahl wird für Versicherer so teuer wie nie

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Rund 200.000 versicherte Fahrräder wurden im Jahr 2016 gestohlen. Das entspricht nahezu dem Niveau des Vorjahres. Eine Rekordsumme von 120 Mio. Euro erreichten die Entschädigungen der Hausratversicherer. Dies entspricht einem Plus von zehn Mio. gegenüber dem Vorjahr und die höchste Summe seit 1998, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.
Die Aufwendungen fallen höher aus, weil die durchschnittlichen Entschädigung pro Fahrrad auf 600 Euro (2015:570 Euro) anstieg. Im Jahr 1998, dem Beginn der Aufzeichnung der Daten, betrug die Summe lediglich 360 Euro. Insgesamt wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik im Jahre 2016 rund 332.000 Fahrräder gestohlen, ein Rückgang von 3.000 Diebstählen gegenüber dem Jahr 2015.

Vorsicht in den Großstädten

Den stärksten Rückgang von Diebstählen gab es in Rheinland-Pfalz (minus 6,9 Prozent) gefolgt von Brandenburg (minus 6,2 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (minus sechs Prozent). Besondere Vorsicht in Stadtstaaten: Am häufigsten gestohlen wird nach wie vor in Bremen, Hamburg und Berlin, wie in untenstehender Grafik des GDV dargestellt:
Bildquellen: Xenia Kehnen / PIXELIO / www.pixelio.de und GDV
GDV · Hausratversicherung · Fahrradversicherung · Fahrrad
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