Politik & Regulierung

US-Stadt entschädigt Prostituierte für Sex mit Polizisten

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Mehrere Polizisten in Oakland Kalifornien hatten intimen Kontakt mit einer minderjährigen Prostituierten. Die finanziellen Ansprüche der Frau wurden mit Geld, Warnungen vor Razzien oder auch ganz profan mit Lebensmitteln oder Alkohol beglichen. Kleidungstipps um an mehr Freier zu gelangen sowie Sextipps gab es als kostenlose Dreingabe. Für einen Polizisten endete die Affäre tödlich.
Der Fall wurde öffentlich, als Jasmin Abuslin, heute 19 Jahre, in einer Entziehungsklinik einen Pfleger biss und nach der folgenden Verhaftung einen ihrer Polizistenkunden um Hilfe bat. Dieser ignorierte den Anruf, woraufhin Abuslin mit der Veröffentlichung ihrer Geschäftsbeziehung drohte. Der Polizist nahm sich daraufhin das Leben.
Ob der Suizid aus Scham oder wegen der strafrechtlichen Folgen der Beziehung erfolgte, in Kalifornien ist Prostitution für Freier und Prostituierte verboten, bleibt unklar. Sicher ist, in seinem Abschiedsbrief bestätigte er den sexuellen Kontakt mit Abuslin und bestätigte auch, dass viele seiner Kollegen mit ihr sexuellen Umgang pflegten, wie BILD berichtet. Möglicherweise kennen die Polizisten sogar die Mutter von Abuslin, den die arbeitet bei der Polizei als Disponentin.
Der Skandal war da und Absulins Anwälte reichten gegen die Stadt eine Klage über 66 Mio. Dollar wegen sexueller Ausbeutung einer Minderjährigen ein. Sieben Polizisten sind bereits angeklagt und drei Chefs der Polizeibehörde wurden wegen der Affäre bereits zerschlissen. Die Stadt Oakland entschied kürzlich, der Geschädigten die Summe von 989.000 Dollar zukommen zu lassen. Über die sozialen Medien zeigte sich Abuslin zufrieden und will jetzt in ihrem Leben eine andere Richtung einschlagen. (vwh/mv)
Bild: Eros-Center-Schild in Hamburg (Quelle: Andre-Pierre du Plessis)
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