Politik & Regulierung

Unwetterschäden: Staatshilfe nur bei Versicherungsschutz

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Staatliche Unterstützung für Geschädigte nach Naturkatastrophen wird es künftig nur noch bei vorangegangener Bemühung um Versicherungsschutz geben. Darin sind sich die Ministerpräsidenten einig und folgen damit einem Vorschlag des Landes Baden-Württemberg. Ausnahmen sollen demnach nur noch in Härtefällen möglich sein.
Wenn ein Geschädigter Soforthilfen bei Unwetterschäden in Anspruch nehmen will, muss er sich zuvor erfolglos um Versicherungsschutz bemüht haben oder die wirtschaftlichen Bedingungen des Angebots müssen für den Versicherungsnehmer untragbar sein. Was genau als untragbar gilt und wer das nach welchen Parametern prüft, steht noch nicht fest.
Die Politiker wollen mit ihrer Entscheidung die Bürger dazu bringen, ihr Hab und Gut mit einer Elementarschadenversicherung abzusichern, ohne auf das Mittel einer Zwangsversicherung zurückzugreifen. Ganz so strikt wollen die Landesväter und –Mütter ihre Bemühungen aber nicht auslegen. In Härtefällen sind Ausnahmen möglich, wie es in dem Beschluss heißt. (vwh/mv)
Bild: Gewitter (Quelle: Josef Türk jun. / PIXELIO / www.pixelio.de)
Hochwasser-Pflichtversicherung · Elementarversicherung · Wohngebäude
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