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Internetkriminalität erfordert besondere Absicherung

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Von Franz Bergmüller. Noch ist die Cyber-Attacke WannaCry in schlechter Erinnerung: Mit über 200.000 lahmgelegten Rechnern in 150 Ländern hat sie vor Kurzem Millionenschäden verursacht und weltweit für Aufregung gesorgt. Allerdings hat nicht erst dieser Hackerangriff gezeigt, dass Internetkriminelle nahezu überall zuschlagen können, sobald angelegte Sicherungssysteme versagen oder nicht auf dem neuesten Stand sind.
In den letzten Jahren hat sich die Informations- und Kommunikationstechnik rasant entwickelt. Weltweite, immer dichter werdende Vernetzung sowie neue elektronische Kommunikationsformen beherrschen den beruflichen und privaten Alltag. Das Internet der Dinge sowie Industrie 4.0 werden diesen Trend weiter beschleunigen. Eine der Kehrseiten dieser Entwicklung ist, dass sich immer mehr Kriminelle per Internet Zugang zu den Netzwerken von Unternehmen verschaffen, vertrauliche Daten stehlen, den Betriebsablauf stören oder gar lahmlegen. Über 50 Prozent der Betriebe sind bereits Opfer von Cyberkriminalität geworden. Obwohl das Problem bekannt ist, wird es häufig kleingeredet. Das eigene Risikopotenzial, das sich im Einzelfall sogar als existenzbedrohend erweisen kann, wird insbesondere von kleineren und mittleren Unternehmen häufig unterschätzt. Doch die Bedrohung durch wachsende Internetkriminalität sowie regulatorische Anforderungen zum Datenschutz werden weiter zunehmen.
Die Württembergische Versicherung AG, ein Unternehmen des Vorsorge-Konzerns Wüstenrot & Württembergische, hat deshalb eine Cyber-Police für kleine und mittelständische Betriebe mit Jahresumsätzen von bis zu 20 Mio. Euro entwickelt. Die Versicherung schützt vor den wirtschaftlichen Folgen von Internetkriminalität wie etwa vor Haftpflichtansprüchen aus Datenschutz, Vertraulichkeits- oder Urheberrechtsverletzungen sowie vor Umsatzeinbußen aufgrund des Ausfalls der IT und der Störung der Betriebsabläufe. Als Dienstleister hilft die Württembergische im Schadenfall schnell und unbürokratisch, zum Beispiel durch die Einrichtung einer speziellen Hotline und den Einsatz qualifizierter IT-Techniker. Die Cyber-Police richtet sich insbesondere an Unternehmen, die mit vertraulichen Daten umgehen, deren Unternehmensabläufe von der IT abhängen oder deren IT für den Unternehmenserfolg von wesentlicher Bedeutung ist.
Das Underwriting erfolgt auf Basis eines auf die Zielgruppe ausgelegten Fragebogens und erfordert im Regelfall keinen Vor-Ort-Check von IT-Experten. Der Versicherungsschutz der Cyber-Police umfasst Ansprüche Dritter und deren Abwehr bei Verletzung des Datenschutzes, der Vertraulichkeit und des Persönlichkeitsrechts. Er beinhaltet ferner Eigenschäden infolge von Datenwiederherstellung und Ertragsausfall sowie Kosten für Forensik, für die Sicherung der Reputation und die Krisenkommunikation.
Bild: Franz Bergmüller, Vorstand der Württembergische Versicherung AG, referiert heute auf dem Aon Benfield Marktforum über die "Versicherung von Cyberrisiken – Chance und Herausforderung für die Versicherungswirtschaft". (Quelle: Württembergische)
Württembergische Versicherung · Internetkriminalität · Franz Bergmüller
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