Unternehmen & Management

Versicherer pushen Kölner Start-up-Szene

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Versicherer machen sich stark für die Stadt Köln als Start-up-Metropole der Branche. Wie jetzt bekannt wurde, unterzeichnete eine Reihe führender Player am vergangenen Montag einen Vertrag zur Gründung des Insurlab Germany. Der Verein soll Gründern dabei helfen, auf etablierte Firmen und Investoren zu treffen. Die Versicherer selbst erhoffen sich unkomplizierte Zugänge in einen lukrativen Geschäftszweig.
Mit dem Insurlab sollen die Gründungsmitglieder des Vereins jungen Unternehmen den Zugang zu Kunden von etablierten Versicherungsunternehmen ermöglichen und auch selbst den Kontakt zur Insurtech-Szenen intensivieren. Gemeinsam mit regionalen und internationalen Start-ups wollen die Versicherer am Standort Standort zum Beispiel Lösungen und Entwicklungsmöglichkeiten in Technologiefeldern wie Künstliche Intelligenz, E-Health oder Virtual Reality erarbeiten.
"Ein unkomplizierter Zugang zur Startup-Szene ist für uns sehr attraktiv", sagt IT-Vorstand Mathias Bühring-Uhle. "Darüber hinaus erhoffen wir uns natürlich auch konkrete Kooperationen mit den jungen Unternehmen."
Im zweiten Halbjahr soll das Insurlab seine Räumlichkeiten beziehen. Die ersten Veranstaltungen, zum Beispiel ein Hackathon zu den Themen Künstliche Intelligenz und Virtual Reality, seien im vierten Quartal des Jahres geplant.
"Die Versicherungswirtschaft ist für Köln mit rund 70 Versicherungen traditionell von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort", erklärt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. "Gemeinsam haben wir das Potenzial, Köln zum nationalen und internationalen InsurTech-Standort, also zum Standort für technologiegetriebene Entwicklungen für die Versicherungsbranche, auszubauen und damit auch international neu zu positionieren."
Zu den weiteren Gründungsmitgliedern zählen u.a. Axa, Barmenia, Debeka, General Reinsurance, LVM Versicherung, Provinzial Rheinland und R+V. Der Vorstand besteht neben Mathias Bühring-Uhle aus Ulrich Pasdika, GenRe, und Alexander Vollert, Axa. (vwh/mst)
Bild: Rike / PIXELIO (www.pixelio.de)
Debeka · Gothaer · Axa · R+V · Provinzial Rheinland · Barmenia · LVM · GenRe
Auch interessant
Zurück
23.03.2018VWheute
LVM: Loskant wird neuer Gene­ral­be­voll­mäch­tigter für IT Der Vorstand der LVM Versicherung hat Marcus Loskant zum neuen Generalbevollmächtigen für …
LVM: Loskant wird neuer Gene­ral­be­voll­mäch­tigter für IT
Der Vorstand der LVM Versicherung hat Marcus Loskant zum neuen Generalbevollmächtigen für das IT-Ressort ernannt. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist derzeit Direktor im IT-Ressort der R+V Versicherung. Der …
08.02.2018VWheute
LVM wächst 2017 - außer in Leben Das Jahr 2017 wird der LVM wohl in guter Erinnerung bleiben. Nach vorläufigen Zahlen stehen einem Minus im Bereich …
LVM wächst 2017 - außer in Leben
Das Jahr 2017 wird der LVM wohl in guter Erinnerung bleiben. Nach vorläufigen Zahlen stehen einem Minus im Bereich Lebensversicherung Zuwächse im Sachgeschäft sowie der Krankenversicherung gegenüber. Der Versicherer rechnet auch wegen einem …
24.01.2018VWheute
"Frie­de­rike" kostet LVM rund 90 Mio. Euro Orkantief "Friedrike" kommt die LVM Versicherung teuer zu stehen. Wie der Versicherer mitteilt, beläuft …
"Frie­de­rike" kostet LVM rund 90 Mio. Euro
Orkantief "Friedrike" kommt die LVM Versicherung teuer zu stehen. Wie der Versicherer mitteilt, beläuft sich der endgültige Schadenaufwand auf etwa 90 Mio. Euro. Damit bewegen sich die Kosten des Versicherers voraussichtlich auf dem …
17.01.2018VWheute
Prozess­be­ginn nach Einsturz des Kölner Stadt­ar­chivs Genau 3.242 Tage ist es her, als das Historische Stadtarchiv der Stadt Köln eingestürzt ist. …
Prozess­be­ginn nach Einsturz des Kölner Stadt­ar­chivs
Genau 3.242 Tage ist es her, als das Historische Stadtarchiv der Stadt Köln eingestürzt ist. Dabei kostete das Unglück zwei Menschen das Leben und verursachte einen Sachschaden von rund 1,2 Mrd. Euro. Versichert ist hingegen…
Weiter