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AMV nimmt mehr ein, vigo verdoppelt Gewinn

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die AachenMünchener hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 erneut mehr Beitragseinnahmen erzielt. Wie die Generali-Tochter am Donnerstag mitteilte, stiegen die Prämien gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro (2015: 1,38 Mrd.). Die Schaden-Kosten-Quote betrug 90,6 Prozent (2015: 91,3 Prozent). In der Lebensparte verzeichnete der Versicherer zudem einen deutlichen Zuwachs im Neugeschäft.
In der Schaden- und Unfallsparte stiegen die Prämieneinnahmen laut Versicherer um 3,1 Prozent auf 820,4 Mio. Euro (2015: 795,9 Mio.). Wachstumstreiber warennach Unternehmensangaben vor allem die Wohngebäudeversicherung (plus 8,4 Mio. Euro), die Unfallsparte (plus 7,0 Mio.) und die Haftpflichtsparte (plus 6,8 Mio. Euro). Zuwächse verbuchte die AachenMünchener zudem in der Kfz-Sparte mit einem Prämienplus von 4,8 Prozent auf 605,8 Mio. Euro (2015: 577,4 Mio.).
Der Gesamtschadenaufwand der Generali-Tochter belief sich 2016 auf insgesamt 882,1 Mio. Euro (plus 3,8 Prozent). Laut Geschäftsbericht war das Schadenaufkommen des Versicherers vor allem durch einige große Brandschäden im Gewerbegeschäft sowie durch ein hohes Schadenaufkommen durch Überschwemmungen geprägt. Neben den Sturmtiefs "Elvira" und "Friederike" Ende Mai 2016 sowie "Lea" und "Neele" im Juni letzten Jahres fiel vor allem ein Brand in einem Medizintechnik-Unternehmen Anfang Juli 2016 besonders ins Gewicht. So belief sich die voraussichtliche Schadenhöhe des Brandes auf 51,5 Mio. Euro, wovon die AachenMünchener einen Führungsanteil von 30 Prozent zeichnete.
In der Lebensparte konnte die AachenMünchener nach eigenen Angaben im Neugeschäft deutlich zulegen. So stieg der laufende Jahresbetrag im Neugeschäft um 8,5 Prozent auf 368,0 Mio. (2015: 339,0 Mio.). Die Prämieneinnahmen stiegen ebenfalls deutlich um 9,0 Prozent auf 11.488,8 Mio. Euro (2015: 10.541,0 Mio.). Die gebuchten Bruttoprämien sanken hingegen um 1,9 Prozent auf 4,829 Mrd. Euro (2015: 4,987 Mrd.). Zudem verwaltete die Lebensparte der AachenMünchener zum Jahresende 2016 mehr als 5,1 Millionen Verträge mit einer Versicherungssumme von 150,176 Mrd. Euro (2015: 146,156 Mrd.). Die Solvency-II-Quote in der Lebensversicherung lag Ende 2016 bei 504 Prozent.
"Die allgemein kritische Sicht zur Zukunft der Lebensversicherung können wir seitens der AachenMünchener nicht bestätigen. Wir wachsen nachhaltig und bieten bei einer Bedeckungsquote von 504 Prozent höchste Solidität. Damit geben wir unseren Kunden das sichere Fundament, auf dem sie ihre zukunftsfeste Altersvorsorge aufbauen können", kommentierte Christoph Schmallenbach, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener, die Geschäftsentwicklung.

vigo erzielt deutlich höheren Gewinn

Positiv blickt auch die vigo Krankenversicherung auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, hatte sich der Gewinn mit 387.000 Euro gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Anzahl der Policen stieg um 1,6 Prozent auf 37.515. Als Wachstumstreiber erwiesen sich dabei vor allem die Pflegezusatz- und die Auslandskrankenversicherung. Die Beitragseinnahmen stiegen um 3,3 Prozent auf 19,1 Mio. Euro. (vwh/td)
Bild: Christoph Schmallenbach, Vorstandschef der AachenMünchener (Quelle: AMV)
AachenMünchener · vigo Krankenversicherung
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