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Swiss Life gewinnt mehr Kunden, Prisma Life im Plus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Swiss Life stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 die Zahl der Unternehmenskunden gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 43.166. Gleichzeitig konnten die Verwaltungskosten um 1,5 Prozent auf 201 Mio. Schweizer Franken gesenkt werden. Der liechtensteinische Lebensversicherer Prisma Life dagegen erreicht nach Jahren wieder die Gewinnzone.
So stieg das Bruttovermögen (Assets under Management) nach Unternehmensangaben im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 6,3 Mrd. Schweizer Franken. Allein der Neugeschäftsanteil mit teilautonomen Lösungen stieg laut Swiss Life im vergangenen Jahr um 26 Prozent (Vorjahr: elf Prozent).
Zudem kündigte der Schweizer Versicherer an, seine Produktpalette für Unternehmenskunden weiter auszubauen. Demnach soll den Firmenkunden im Rahmen einer "rechtlichen Vorsorge" gewährleistet werden, dass deren Wille auch beim Eintritt von Urteilsunfähigkeit oder im Todesfall eingehalten werde, so der Versicherer. Im Rahmen des Angebotes "Swiss Life Payroll Service" übernimmt der Versicherer zudem die Lohnbuchhaltung der Firmenkunden.
Dabei ist der Schweizer Versicherer auch gut ins laufende Geschäftsjahr gestartet. So stiegen die Fee-Erträge, Kommissions- und Gebührenerträge gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 340 Mio. Schweizer Franken. Die Prämieneinnahmen beliefen sich gruppenweit auf 6,5 Mrd. Schweizer Franken, was einem Rückgang von einem Prozent entspricht.
Sanierungspaket wirkt bei Prisma Life
Der liechtensteinische Lebensversicherer Prisma Life hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals seit Jahren wieder mit einem Gewinn abgeschlossen. So weist das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Jahresüberschuss von 6,3 Mio. Euro aus. Die Prämieneinnahmen der Prisma Life sanken im vergangenen Jahr hingegen um 13,4 Prozent auf 144,1 Mio. Euro (2015: 166,4 Mio. Euro). Das Neugeschäft ging aufgrund der Umstellung auf ratierliche Abschlussprovisionen um 60 Prozent auf 8,7 Mio. Euro zurück.
Dabei sieht sich Prisma Life weiterhin auf Kurs. So habe das umfassende Sanierungspaket unter anderem zu einer Senkung der Verwaltungskosten um 15 Prozent sowie einem deutlichen Wiederanstieg der Solvabilitätsquote. Demnach erreichte der Lebensversicherer nach eigenen Angaben auch ohne Übergangsmaßnahmen eine SCR-Quote von 103 Prozent. Anders als in Deutschland seien auf dem Heimatmarkt in Liechtenstein jedoch keine Erleichterungen zur Erfüllung der Solvabilitätsquote vorgesehen.
"Mit der Rückkehr in die Gewinnzone haben wir die Neuausrichtung der PrismaLife abgeschlossen", kommentiert Helmut Posch, Verwaltungsratspräsident der PrismaLife, die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zudem führe der Versicherer weitere Gespräche mit potenziellen Investoren. "Derzeit prüfen wir, ob die uns inzwischen vorliegenden Angebote attraktiver sind als ein rein organisches Wachstum. Die Prognosen unserer Ergebnisse und der Solvabilitätsentwicklung erlauben auch interessante Kooperationslösungen, in denen wir mit einem strategischen Partner Synergien im Produktangebot und in der Verwaltung erzielen können, erläutert Posch. (vwh/td)
Bildquelle: Swiss Life
Swiss Life · PrismaLife
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