Politik & Regulierung

Freiburg und Heidelberg sind am jüngsten

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Dass die Deutschen im Durchschnitt immer älter werden ist bekanntlich kein Geheimnis mehr. Allerdings ist der Altersdurchschnitt in Deutschland jedoch regional ziemlich unterschiedlich. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) - dem sogenannten Deutschen Altersatlas hervor. Demnach leben mehr junge Menschen in Bayern, Baden-Württemberg und dem Nordwesten der Republik.
Spitzenreiter sind laut Analyse die Städte Freiburg im Breisgau und Heidelberg mit einem Durchnittsalter 39,8 beziehungsweise 39,9 Jahren. Zudem sind nur rund 16 Prozent der Menschen dort älter als 64 Jahre. Einziger Ausreißer im Ländle ist jedoch die Kurmetropole Baden-Baden: Hier ist bereits als ein Viertel der Bevölkerung im Rentenalter.
Die ältesten Deutschen leben nach Anngaben des BBSR jedoch im Osten Deutschlands. Spitzenreiter sind laut Altersatlas Dessau mit einem Altersdurchschnitt von 49,5 Jahren, gefolgt vom Altenburger Land mit 49,4 Jahren sowie Suhl mit 49,1 Jahren.
Dabei spielen der Beruf und der Beziehungsstatus allerdings auch eine Rolle. Demnach sind die Einwohner von Berlin, Leipzig und Dresden wohl auch wegen der vielen Studenten deutlich jünger als in den anderen ostdeutschen Bundesländern. Dennoch Berlin - auch wegen der vielen Singles - mit durchschnittlich 42,4 Jahren etwas älter als die Einwohner der alten Bundeshauptstadt Bonn (41,2 Jahre). Auf einem vergleichbaren Niveau liegt auch das Durchschnittsalter von Köln (41,4 Jahre) und Düsseldorf (42,7 Jahre).
Insgesamt stieg das Durchschnittsalter in Deutschland nach Angaben des BBSR seit der Jahrtausendwende bis 2015 um 3,3 Jahre auf 43,5 Jahre an. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kasper / PIXELIO (www.pixelio.de)
Demografie · Bundesinstitut für Bau- · Stadt- und Raumforschung
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