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Concordia verzeichnet Beitrags- und Gewinnplus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Concordia hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 mit einem deutlichen Beitrags- und Gewinnplus abgeschlossen. Wie der Versicherer mitteilt, stiegen die Beitragseinnahmen um 2,8 Prozent auf 847,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf 36,8 Mio. Euro (2015: 17,2 Mio.). Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der niedersächsische Versicherer mit einem weiteren Wachstum.
So knackte die Muttergesellschaft im vergangenen Jahr mit Beitragseinnahmen über 511,1 Mio. Euro (2015: 498,4 Mio.) erstmals die 500-Millionen-Euro-Marke. Dabei trugen laut Versicherer fast alle Sparten zum Prämienplus von 2,6 Prozent (2015: 2,3 Prozent) bei. Der Jahresüberschuss stieg zudem von 11, 0 Mio. Euro im Vorjahr auf 28,5 Mio. Euro.
Neu hinzugekommen war neben den Sachsparten auch die Rechtsschutzversicherung, da die Concordia Rechtsschutzversicherungs-Aktiengesellschaft ihr Vermögen auf die Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit übertragen hatte.
Gleichzeitig ging laut Concordia in 2016 deutlich verringert. Auch die Zahl der gemeldeten Schäden gingen um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Es ist jedoch die Tendenz ersichtlich, "dass wir trotz rückläufiger Schadenhäufigkeit einen höheren Aufwand je gemeldeten Schaden feststellen müssen", betont Wolfgang Glaubitz, Vorstand für die SHUK- und Rechtsschutzversicherungen. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote (Combined Ratio) sank demnach in letzten Jahr auf 94,5 Prozent (2015: 97,3 Prozent).
In der Lebensparte verbuchte die Condordia in 2016 einen Prämienanstieg von 2,4 Prozent aug 182,9 Mio. Euro (2015: -3,0 Prozent). Dabei konnte die Concordia oeco Lebensversicherung nach eigenen Angaben sowohl bei Einmalbeiträgen als auch bei laufenden Beiträgen zulegen. "Bei laufenden Beiträgen erreicht die Concordia oeco Leben ein Plus von 11,5 Prozent, mit unserem Neugeschäft können wir sehr zufrieden sein", kommentiert Johannes Grale, Vorstand für Leben, Kranken und IT, in der Concordia Gruppe.
Die Krankenversicherungstochter der Concordia profitierte zudem in 2016 von einem guten Neugeschäft sowie einem günstigen Schadenverlauf. Nach Unternehmensangaben stiegen die Beitragseinnahmen um 8,4 Prozent (2015: +4,7 Prozent) auf 54,5 Mio. Euro (2015: 50,2 Mio.). Insgesamt zahlte die Concordia 26,9 Mio. Euro für Leistungen aus. Die Schadenquote sank auf 74,4 Prozent (2015: 72,1 Prozent).
Auch für 2017 rechnet die Concordia mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses. So legte die Muttergesellschaft allein im ersten Quartal dieses Jahres bei den Beitragseinnahmen um 3,7 Prozent auf 243,4 Mio. Euro zu. Die Schadenquote liegt im laufenden Geschäftsjahr mit 58,8 Prozent hingegen leicht über dem Vorjahreswert (57,5 Prozent). (vwh/td)
Bild: Hauptsitz der Concordia (Quelle: Concordia)
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