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Wenig Schäden für Pensions-Sicherungs-Verein

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Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) ist im vergangenen Jahr von deutlich weniger Insolvenzen getroffen worden. So verzeichnete der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit in 2016 insgesamt 399 Insolvenzen (Vorjahr: 467). Auch die Zahl der übernommenen Renten und Anwartschaften sank deutlich auf 12.913 (Vorjahr: 18.667). Die Schadenssumme ging auf 506,8 Mio. Euro (Vorjahr: 862,0 Mio.) zurück.
Wie der Verein weiter mitteilte, wurden durch die günstige Schadenentwicklung, die Erträge aus Insolvenzforderungen, der Überschussbeteiligung vom Konsortium der Lebensversicherer und der vorjährigen Rückstellung für Beitragsrückerstattung erstmals seit Beginn des Geschäftsbetriebes 1975 erstmals kein Beitrag für das laufende Geschäftsjahr notwendig. So resultierte das Beitragsvolumen über 2,0 Mio. Euro in 2016 aus Nach- bzw. Korrekturmeldungen der Vorjahre.
Zudem betrug die Bilanzsumme zum Jahresende 2016 nach Angaben des PSVaG insgesamt rund 5,3 Mrd. Euro. Die Gewinn- und Verlustrechnung wies zudem Kapitalerträge von 78,3 Mio. Euro netto und eine Überschussbeteiligung vom Konsortium der deutschen Lebensversicherungswirtschaft von 225,5 Mio. Euro aus. Dem Ausgleichsfonds wurden zudem 36,0 Mio. Euro zugeführt. Der Gesamtbetrag beläuft sich laut PSVaG nun auf rund 1,99 Mrd. Euro.
Der Barwert aller gesicherten Anwartschaften beträgt laut PSvaG insgesamt 3.022,5 Mio. Euro. Dem gegenüber stehen Deckungsmittel von 2.654,0 Mio. Euro. Damit sind die gesicherten Anwartschaften nach Angaben des Versicherungsvereines kapitalmäßig zu 87,8 Prozent gedeckt. Für das laufende Jahr rechnet der Pensions-Sicherungs-Verein mit einem moderaten Schadengeschehen. (vwh/td)
Bild: Hans H. Melchiors, Vorstand des Pensionssicherungsvereins (PSVaG) (Quelle: PSVaG)
PSVaG · Pensions-Sicherungs-Verein
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