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myLife wächst in Teilbereichen

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Der Netto-Produkte-Anbieter mylife erzielte im Geschäftsjahr 2016 große Zuwächse in Teilbereichen – und verlor bei den Gesamteinnahmen. Im Kerngeschäft der Netto-Versicherungen stiegen die Beitragseinnahmen um 45,5 Prozent auf 60,8 Mio. Euro (Vorjahr: 36,6 Prozent auf 41,8 Mio. Euro). Einen Beitragsrückgang über das gesamte Geschäft verzeichnete der Versicherer allerdings trotz des guten Verlaufs der Netto-Versicherungen.
Insgesamt sanken die Beitragseinnahmen um 12,5 Prozent und betrugen am Ende 74,1 Mio. Euro. Das Ergebnis liege "über den Erwartungen". Grund für das Sinken war wohl der Ausstieg aus dem Geschäftsfeld Restschuldversicherungen. Nach Informationen des Unternehmens ist dieser Abgang bereits "zu großen Teilen kompensiert". Im Feld Netto-Produkte stieg die Versicherungssumme im Bestand um 49,4 Prozent auf 727,9 Mio. Euro (Vorjahr: 487,1 Mio. Euro). Die Vertragsanzahl insgesamt sank um 14,6 Prozent auf 106.013 Verträge (Vorjahr: 124.723 Verträge).

Vorstandschef prognostiziert deutliches Wachstum

Michael Dreibrodt, Vorstandsvorsitzender der myLife, ist zufrieden: "Das Geschäftsjahr 2016 ist trotz schwieriger Marktbedingungen sehr positiv verlaufen. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung bestätigt die jetzt vollständig abgeschlossene strategische Ausrichtung auf das Geschäft mit Netto-Versicherungen. Wachstumstreiber sind unsere innovativen Produkte im fondsgebundenen Geschäft, insbesondere die Produktlinie myLife Invest. "Auch im laufenden Jahr rechnen wir nach den ersten erfolgreichen Monaten mit weiterem, deutlichem Wachstum." (vwh/mv)
Bild: Michael Dreibrodt (Quelle: myLife)
Lebensversicherung · myLife · Nettotarife
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