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W&W startet ordentlich, die Bausparkasse stottert

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) konnte ihren Konzernüberschuss steigern. Im ersten Quartal 2017 erzielte sie 69,5 Mio. Euro, im Vorjahr waren es 62,6 Mio. Euro, eine Steigerung von elf Prozent. Die Schaden- und Unfallversicherung bescherte den größten Ergebnisbeitrag.
Der Vorstandsvorsitzende Jürgen A. Junker ist mit dem Start zufrieden, nachdem die Zahle des vergangenen Jahres nicht an das Rekordjahr 2015 herangereicht hatten: "Der Start ins Jahr 2017 ist gut gelungen – trotz eines unverändert schwierigen Marktumfelds, zunehmender Belastungen durch Regulierung, nochmals intensiverem Wettbewerb und zu erbringenden Investitionen. Die W&W-Gruppe hat auch im ersten Quartal bewiesen, dass sie über eine große Nachhaltigkeit und die Fähigkeit verfügt, auch in schwieriger Zeit besser als der Markt abzuschneiden. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Wir werden alles tun, diese Position zu sichern und auszubauen. Dafür haben wir gute Voraussetzungen, wozu unsere sechs Millionen Kunden, die nachdrückliche und bereits begonnene Digitalisierung sowie die eingeleitete Beschleunigung unserer Prozesse zählen. Alles in allem blicken wir vorsichtig, aber zuversichtlich in die Zukunft."

Bausparkasse leidet unter Sondereffekt

Die Wüstenrot Bausparkasse entwickelte sich nach Unternehmensangaben planmäßig und hielt ihren Marktanteil von 15 Prozent. Das Netto-Neugeschäft nach Bausparsumme lag mit rund drei Mrd. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau von 3,1 Mrd. Euro. Das Brutto-Neugeschäft sank durch einen Sondereffekt auf 3,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,8 Mrd. Euro). Im Jahr 2016 fand laut Unternehmen ein Tarifwechsel statt, das Geschäft habe sich jedoch bereits normalisiert. Für das Gesamtjahr 2017 geht W&W in diesem Bereich von einem Wachstum aus.
Positiver Blick in die Zukunft
Das Unternehmen schaut selbstbewusst in die Zukunft: Für das Jahr 2017 rechnet W&W mit einem Konzernüberschuss in der Größenordnung des Vorjahres, also rund 235 Millionen Euro. (vwh/mv)
Bild: W&W Standort Stuttgart (Quelle: W&W)
Bausparkasse · W&W · Quartalsergebnisse
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