Köpfe & Positionen

Talanx-Chef Haas sieht in Google keine Konkurrenz

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Investitionen in Insurtechs lohnen sich, Kunden erwarten zu recht besseren Service und die Versicherung verliert nicht an Bedeutung. Dieser Meinung ist Herbert K. Haas, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG. Er erklärt auch, warum er Alphabet (Google) nicht fürchtet und Cyberversicherungen das nächste große Ding werden.
In einem Gastbeitrag für die Börsenzeitung erläutert der starke Mann der Hannoveraner, dass Investitionen in Insurtechs Kapital tragen werden und zu mehr Transparenz in die Branche führen. Gleichzeitig glaubt er nicht, dass weder die neuen, jungen Unternehmen noch Internetgiganten wie Google oder Amazon in der Lage seien werden, eine "umfassende Versicherungskompetenz" aufzubauen. Die Branche darf "zuversichtlich sein", wenn sie ihre digitalen Hausaufgaben erledigt.

Fortschritt bedeutet Risiken

Haas ist überzeugt, dass wegen der Digitalisierung neue Risiken entstehen werden. Die Versicherer brauchen daher keinen Bedeutungsverlust zu befürchten, denn ihre "Kernkompetenz" werde nach wie vor gebraucht. Insbesondere der Markt für Cyberversicherungen bietet für den Talanx-Mann ein "enormes Potenzial".
Bild: Herbert K. Hass (Quelle: Talanx)
Talanx · Digitalisierung · Herbert K. Haas
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