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Wie Versicherungsmaklern die beste Facebook-Anzeige gelingt

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Von Alois Gmeiner, der Werbetherapeut: Es war nur eine Frage der Zeit, bis Facebook ein geeignetes Anzeigen-Modell entwickelte. Kein Wunder, wo doch Google seit Jahren Milliarden mit diesen kleinen Anzeigen verdient. Das Problem: Google wird immer teuer. Heute kosten Keywords rund um den Themenkreis Lebensversicherung, Geldanalage oder Kredit bereits jenseits der ein oder zwei Euro – pro Klick. Hier ist Facebook derzeit noch humaner.
Daher möchte ich ihnen, in dieser Folge meiner Werbetherapeuten-Kolumne, diese Werbeform ans Herz legen. Vor allem, da gerade Versicherungsmakler auf Facebook perfekt ihre Zielgruppe finden können. Man sollte aber versuchen, die Interessenten von Facebook direkt auf seine Homepage zu "locken".
Facebook-Anzeigen sind ganz ähnlich aufgebaut wie Google-AdWords. Im Gegensatz zu Google-AdWords werden Facebook-Anzeigen allerdings nicht bei Suchanfragen eingeblendet, sondern sie erscheinen auf der Seite der Nutzer, für die die Anzeige voraussichtlich relevant ist und die sie selbst auswählen können. Die Stärke von Facebook ist die Möglichkeit, Anzeigen ganz zielgerichtet an den Interessen der Nutzer auszurichten. Denn Facebook weiß wie kaum ein anderes Netzwerk sehr gut über die Nutzerinteressen Bescheid. Wichtig zu wissen: Sie erreichen nicht nur junge Zielgruppen, sondern Facebook wird zunehmend auch von älteren Zielgruppen genutzt.
Die wichtigsten Vorteile von Facebook-Werbung:
• User können gezielt nach Ihren Interessen ausgewählt werden
• User können gezielt nach Region ausgewählt werden
• Innerhalb von fünf Minuten selbst programmierbar
• Derzeit noch immer relativ günstig
• In 24 Stunden neue Besucher auf HP oder mehr Likes auf Facebook
• Budgets ab wenigen Euros möglich
• Budgetzeitraum frei wählbar
• Je spezieller Ihr Angebot – desto besser
• Weltweite Werbung auch für 1-Mann Betriebe

So funktioniert es

Gehen sie dafür einfach in ihrem Facebook-Account auf Werbeanzeigen beziehungsweise auf den Werbeanzeigenmanager. Sollten Sie noch keine eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen gemacht haben – kein Problem. Das geht sehr einfach und kann ganz einfach selbst erstellt werden. Auch hier gibt Facebook Online-Erklärungen. Nun fragt Sie Facebook nach Ihrem Marketingziel. Klicken Sie, je nachdem wie sie Ihr Marketingziel definieren: zum Beispiel Reichweite / Markenbekanntheit / Traffic / Interaktionen / Leadgenerierung / Conversions oder auch Besuche im Geschäft.
Danach leitet Facebook Sie durch die Prozedur und befragt Sie nach Zielgruppe, Budget und Zeitplan sowie nach dem Text für Ihre Anzeige. Sie müssen ein Werbebudget von mindestens 1 Euro pro Tag eingeben. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Derzeit sind die Klickpreise bei Facebook noch um einiges niedriger als bei Google – aber Facebook wird laufend teurer. Einen Haken hat die Sache aber: Bei Facebook ist es viel schwieriger aus Klicks (oder Likes) auch Umsätze oder konkrete Anfragen zu generieren. Dennoch – Facebook ist schon lange kein Jugendplattform mehr, sondern entwickelt sich zur täglichen Anlaufstelle der über 30, 40 und 50 Jährigen. Und das sind doch genau Ihre Zielgruppen – oder? Also nutzen Sie Facebook, um in Ihrer Region mehr Bekanntheit zu erreichen, oder konkrete Angebote für Versicherungs- oder Anlageprodukte zu platzieren. (vwh)
Bild und Quelle: Alois Gmeiner, Ihr Werbetherapeut, www.werbetherapeut.com
Facebook · Makler · Werbung · Alois Gmeiner
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