Politik & Regulierung

London friert Vermögen von Nordkorea-Versicherer ein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Über 20 Jahre war die Korea National Insurance Corporation (KNIC) in Großbritannien operativ tätig. Dem nordkoreanischen Versicherer wird vorgeworfen, das Nuklearprogramm seines Heimatlandes finanziell zu unterstützen. Nun hat die britische Regierung das Vermögen des Unternehmens eingefroren, welches 2014 auf fast 900 Mio. Euro beziffert wurde.
Damit folgt die Regierung der Stoßrichtung der Europäischen Union, die infolge einer UN-Resolution Sanktionen gegen das Unternehmen erlassen hatte. Auch die Gelder anderer nordkoreanischer Firmen in Großbritannien wurden eingefroren, berichten britische Medien übereinstimmend.
Laut Spiegel betreibe Nordkorea auch diplomatische Vertretungen als kriminelle Profit-Center. Autos werden von Diplomaten steuerfrei gekauft und dann mit Gewinn weiterverkauft. Neben dem Kfz-Handel floriere auch das Geschäft mit Drogen und Falschgeld. (vwh/dg)
Bild: Grenze zwischen Nord- und Südkorea. (Quelle: Henning Rahn  / PIXELIO / www.pixelio.de)
Nordkorea · Korea National Insurance Corporation
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