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UNIQA verbessert Kapitalquoten

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Market Consistent Embedded Value der österreichischen UNIQA Group verbesserte sich in 2016 um 7,3 Prozent auf über fünf Mrd. Euro (2015: 4,7 Mrd. Euro). Dies beziffert den Wert des Bestands an Versicherungsverträgen. Doch die Profitabilität des Versicherers aus der Alpenrepubik ist auch in anderen Feldern gewachsen.
Die verbesserte Kennzahl Market Consistent Embedded Value setzt sich aus dem Nettovermögen für die Lebens-, Kranken-, und Schaden/Unfallversicherung sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen.Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung stieg dabei um 14,1 Prozent auf 2.1 Mrd. Euro (2015: 1,8 Mrd. Euro). UNIQA Vorstand Kurt Svoboda erklärte zu den Zahlen, dass es gelungen sei, die Profitabilität weiter zu steigern. "Die konstant fortgesetzten Maßnahmen in der Lebensversicherung der vergangenen Jahre lassen auch eine weiter anhaltend positive Entwicklung erwarten."

Profitabilität wächst

Die Neugeschäftsmarge, als Kennziffer für die Profitabilität des Neugeschäfts von 2016 in der Lebens- und der Krankenversicherung, verbesserte sich ebenfalls auf 4,3 Prozent (2015: 2,4 Prozent), für Zentral- und Osteuropa liegt sie auch 2016 mit 5,4 Prozent (2015: 6,0 Prozent) auf anhaltend hohem Niveau. Besonders erfreulich sei die Entwicklung in Österreich, wo das klassische Lebensversicherungsgeschäft wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfelds nach wie vor auf dem Prüfstand stehe. Nunmehr könnte man mit den getroffenen Anpassungen in Richtung kapitaleffizienterer Produkte erste Erfolge verzeichnen. Herausforderung bleibe die weitere Transformation des Neugeschäfts hin zu mehr risiko- und fondsgebundenen Versicherungen.
Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag zum 31. Dezember 2016 bei 215 Prozent und damit auf einem sehr hohen Niveau. Das bedeutet eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozentpunkte. "Diese sehr solide und gute Solvenzquote ist ein Beweis für die ausgesprochen gute Kapitalisierung von UNIQA", sagte Svoboda. Die Kennzahlen bestätigten einmal mehr die Richtigkeit der strategischen Entscheidung, sich aus dem Italiengeschäft zurückzuziehen. Die vorläufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency zum Jahresende betrug 202 Prozent (plus sieben Prozent). (vwh)
Bild: UNIQA-Tower (Quelle: UNIQA)
Österreich · Uniqa · Solvabilitätsquoten
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