Köpfe & Positionen

Start-ups machen sich schön fürs Verkaufen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Für Start-up-Unternehmen sei in Deutschland die Gewinnung von Geldgebern "ein anstrengendes Thema", anders als in den USA, unterstreicht Christian Röckemann, Geschäftsführer von Wroomer. Natürlich sei von Anfang an klar gewesen, dass das junge Unternehmen auch Investitionen bräuchten.
Das junge Unternehmen verbindet den Autopool von rund 350.000 jungen Gebrauchten bei Autoscout24 mit Finanzierungsprodukten diverser Finanzpartner, wie SKG/DKB, AIL Leasing, Santander oder Postbank. Investoren erwarteten und schätzten in aller Regel das persönliche finanzielle Engagement der Gründer. Inzwischen sind vier sogenannte Business Angels aus dem Finanzmarktbereich mit dabei. Wroomer sammelt zurzeit neues Kapital ein. "Wir bewegen uns da in einer Größenordnung zwischen einer halben und einer Million", erwähnt Röckemann. Dann trifft er noch eine interessante Aussage: "Gerade ist es gelungen, weitere Investoren mit ins Boot zu nehmen. Deren Rendite-Erwartungen sind langfristig ausgerichtet und weniger am Cash Flow orientiert."

Wachstum ist Prämisse

Die Finanzpartner interessiere vorrangig der Wertzuwachs in den nächsten Jahren. Das erhöhe den Preis, wenn es mal ans Verkaufen gehe. Hinzu kommen die guten Geschäftsaussichten, weitestgehend unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen. Das Geschäftsmodell und seine Erfolgsaussichten basieren auf einem einfachen Prinzip. Wroomer arbeitet als Kreditvermittler nach Paragraph 34c der Gewerbeordnung, bei der Autoversicherung aber als Tippgeber. Mit jeder einzelnen Transaktion kann Geld verdient werden. (vwh/wo)
Dies und mehr sind nachzulesen in der Ausgabe Nr. 5/17 des Business-Magazins Versicherungswirtschaft.
Bild:Christian Röckemann (Quelle: Wroomer)
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