Märkte & Vertrieb

Per Smartphone Bargeld an der Supermarktkasse

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Während Sparkassen Gebühren fürs Geldabheben der eigenen Kunden erheben, gehen die Sparda-Banken Nürnberg und Augsburg einen anderen Weg. Die Supermarkt-Kassen von Rewe, Penny, Real und Mobilcom Debitel werden zum Geldautomaten. Dank einer Kooperation zwischen den Banken und dem Finanztechnologieanbieter Barzahlen.de können Kunden mit ihrem Smartphone dort Bargeld bis zu 300 Euro täglich bekommen.
Weitere Sparda-Banken sollen in den kommenden Wochen nach und nach folgen. Inzwischen ist bundesweit von mehr als 40 Sparkassen und 150 Volks-und Raiffeisenbanken die Rede, die ihre Kunden zur Kasse bitten. Auch für die Banken lohnt sich die Zusammenarbeit. Bereits seit Herbst 2015 kooperiert die Smartphone-Bank N26 mit Barzahlen. Im vergangenen September folgte die Direktbank DKB. Anders als die Sparda-Banken, die über rund 400 Filialen verfügen, haben diese beiden kein eigenes Filialnetz mit eigenen Geldautomaten. Für sie bietet Barzahlen im Vergleich zur Abhebung am Geldautomaten einen Preisvorteil.
Der Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg, Stefan Schindler, erklärt die Motivation für die Kooperation so: "Für Bankkunden ist die kostenlose Bargeldversorgung heutzutage ein elementares Thema". Das "SpardaBargeld" sei eine einfache und flexible Lösung im direkten Umfeld. Ein ähnlicher Service ist schon von den Penny-Supermarktkassen bekannt. Allerdings müssen die Kunden Waren im Wert von mindestens 20 Euro einkaufen – und eine Girocard – ehemals EC-Karte – dabei haben. Zudem gibt es dann mamaximal 200 Euro. (vwh)
Bild: Smartphone (Quelle: Lupo_PIXELIO / www.pixelio.de)
Smartphone · Geldmenge · Sparda-Bank
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