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Wirbelsturm Debbie kostet Swiss Re 350 Mio. Dollar

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Sturm traf Australien wie ein Eisenfaust. Geschätzte 350 Mio. US-Dollar an Schäden werden nach eigenen Angaben vom Schweizer Rückversicherer zu begleichen sein. Die Gesamtkosten für den Versicherungsmarkt belaufen sich auf 1,3 Mrd. US-Dollar. Der tropische Wirbelsturm traf am 28. März dieses Jahres auf die Küste und hinterließ Verwüstungen.
Der Sturm erreichte die Kategorie vier von fünf. Es wurden Geschwindigkeiten gemessen, die nahe an die 200-Stundenkilometer-Grenze reichten. Die Hauptzone der Katastrophe erstreckte sich über mehr 990 Kilometer und traf unter anderem den Bundesstaaten Queensland und New South Wales. Selbst deichgeschützte Gebiete waren dem Sturm nicht gewachsen, die Deiche wurden überspült.
Matthias Weber, Swiss Re Group Chief Underwriting Officer, beschreibt die Folgen so: "This destructive cyclone caused structural damage by flooding, storm surge and wind in regions close to the Queensland coast. We are a lead reinsurer in this market and estimate that Cyclone Debbie has caused higher commercial and corporate losses compared to similar events in the past." (vwh/mv)
Bild: Satellitenbild der NASA zeigt den Wirbelsturm Debbie über der Küste des australischen Bundesstaates Queensland. (Quelle: dpa)
Elementarschaden · Sturmschäden · Swiss Re · Wohngebäudeversicherung
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