Politik & Regulierung

Deutsche Sparer trotzen dem Niedrigzins

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Die deutschen Sparer bleiben trotz niedriger Zinsen ihrem traditionellen Sparverhalten weiterhin treu. Beliebteste Sparform ist laut einer aktuellen Umfrage des Verbandes der privaten Bausparkassen auch weiterhin das klassische Sparbuch mit 42 Prozent der Befragten. Knapp dahinter landet hingegen schon das Girokonto, auf welches 41 Prozent der Deutschen als Sparanlage setzen.
Keine Veränderung hingegen verzeichnete der Verband hingegen bei den Bausparverträgen, die mit 35 Prozent auf Rang drei der beliebtesten Anlageformen landen. Ebenso unveränderten Zuspruch erhalten die Lebens- und Rentenversicherungen, die von 32 Prozent als Sparanlage genutzt werden. Immobilien finden hingegen nur noch bei 26 Prozent der Bundesbürger Zuspruch, was nach Verbandsangaben vor allem auf die hohen Miet- und Kaufpreise in den Ballungsräumen zurückzuführen sei.
Kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeld- oder Festgeldkonten erfreuen sich laut Umfrage jedoch deutlich abnehmender Beliebtheit: Nur noch 23 Prozent (2016: 28 Prozent) der Bundesbürger sehen darin eine mögliche Sparanlage. Investmentfonds und die Riester-Rente finden demnach bei jeweils 20 Prozent der Befragten Zuspruch. 15 Prozent der deutschen Sparer setzen indes auf Aktien, nur sechs Prozent in festverzinsliche Wertpapiere. (vww/td)
Bildquelle: Claudia Hautumm / PIXELIO / (www.pixelio.de)
Niedrigzins · Sparer · Verband der privaten Bausparkassen
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