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GDV deckt auf: Kugelschreiber tödlicher als Schusswaffen

Von Maximilian VolzTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Satirischer Kommentar von Maximilian Volz. Neben seiner Haupttätigkeit als Interessenvertreter der deutschen Versicherer ist der GDV nun auch als Ermittler von Todesursachen tätig. Heute im Fokus: der niederträchtige Kugelschreiber. Jährlich sterben laut GDV hierzulande 300 Menschen an den Schreibgeräten, die sich meist als nützliches Utensil tarnen.
Im Gegensatz zu den 300 Opfern der Kugelstifte des Todes sterben in Deutschland jedes Jahr vergleichsweise wenige Personen durch Schusswaffen, nämlich 70. Zur Ehrenrettung des Verbandes muss gesagt werden: Der GDV will mit der Meldung drauf aufmerksam machen, dass gefühlte Risiken oft nicht der tatsächlichen Bedrohungslage entsprechen.
Der GDV hat noch weitere bedrückende Zahlen parat. Ganz gefährlich sind Sport und Spiel. Rund 3,9 Millionen Menschen verletzten sich dabei und für rund 10.000 Personen war das aktuelle gleichzeitig das letzte Spiel. Getoppt wird das muntere Bewegen nur noch von Haushaltsunfällen: Rund drei Millionen Menschen fallen beim Birnenwechsel der hinterlistigen Schwerkraft zum Opfer, verletzten oder amputieren beim Gemüseschälen nebst Karotten auch Humanmaterial oder verletzten sich an Scherben.
Zum Abschluss hat der GDV einen Tipp: "Wer sich schützen will, sollte bei den realen Risiken (Unfall, Tod, Berufsunfähigkeit, etc.) anfangen." VWheute empfiehlt: Verbannen sie alle Kugelschreiber aus dem Haus, kaufen sie sich einen Sparschäler und halten sie sich an das, was der große Winston Churchill als Antwort auf die Frage nach seiner Langlebigkeit gegeben haben soll: "No Sports".
Bild: Kugelschreiber, eine tödliche Gefahr für deutsche Bürger. (Quelle: Tobias Zeller / PIXELIO /www.pixelio.de)
GDV · Unfallversicherung · Unfall · Todesfallschutz
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