Schlaglicht

Hofmeier: Keine Alternative zur Lebensversicherung

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Von Helmut Hofmeier. Die Lebensversicherung stirbt aus. Das behaupten zumindest Verbraucherschützer und Medien. Ich bin fest überzeugt: Die Lebensversicherung ist kein Auslaufmodell. Denn nur diese Anlageform sichert ein lebenslanges Einkommen im Alter. In einer stark alternden Gesellschaft nimmt ihre Bedeutung sogar zu. Außerdem wünschen Kunden und Vermittler langfristige Garantien.
Die gesetzliche Rente allein reicht nicht. Dennoch behaupten Medien und Verbraucherschützer verstärkt, die Lebensversicherung habe keine Zukunft. Echte Alternativen nennen sie nicht – denn es gibt sie auch nicht. Kein anderes Geschäftsmodell sichert eine lebenslang garantierte Rente. Wer ein Leben lang Ausgaben hat, braucht ein Leben lang Einkommen. Umso mehr, als die Lebenserwartung in Deutschland stetig zunimmt. Sie steigt um rund drei Monate jedes Jahr. Doch die Menschen unterschätzen diesen Fakt: Laut einer aktuellen GDV-Studie leben wir im Durchschnitt sieben Jahre länger als wir denken.
Ein Blick auf die Branche mag den Unkenrufern recht geben: Zunehmend beenden Unternehmen das Geschäft mit der klassischen Lebensversicherung oder verabschieden sich von der Riester-Rente. Aber Kunden und Vermittler brauchen und wollen solche Produkte. Sie wünschen langfristige Garantien, um die finanziellen Folgen von existenziellen Risiken wie Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit und Tod zu minimieren.
Die Continentale Lebensversicherung wird daher weiterhin die gesamte Produktpalette anbieten – von der Basis-Rente über die betriebliche Altersversorgung bis hin zur klassischen Altersvorsorge. Wir stehen zu laufenden Zinsgarantien, zu garantierten Rentenfaktoren und kalkulieren mit dem Höchstrechnungszins. Zusätzlich planen wir, in diesem Jahr ein kapitaleffizientes Angebot auf den Markt zu bringen.
Eines möchte ich deutlich machen: Im Umgang mit Niedrigzinsphase und Solvency II-Anforderungen muss jeder Versicherer eine für ihn passende Strategie finden. Als Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit möchte die Continentale bedarfsgerechte Angebote machen, den Kunden und Vermittlern die Wahl lassen und ihnen ein verlässlicher Partner sein. Die Continentale Lebensversicherung steht seit 125 Jahren für Zuverlässigkeit und Sicherheit.
Deshalb ist die Entscheidung, an der vollständigen Produktpalette festzuhalten, selbstverständlich wohlüberlegt. Wie umfangreiche Simulationsberechnungen zeigen, kann die Continentale diesen Weg langfristig gehen. Dass sie sehr gut aufgestellt ist, belegen verschiedene Faktoren und Kennzahlen: So sind die auf Sicherheit und Ertrag ausgerichtete Kapitalanlagestrategie sowie die relativ hohe und stabile Nettoverzinsung gute Indikatoren für die Solidität unserer Gesellschaft.
Die Quoten zur Solvabilität, zum Eigenkapital, zur Überschussbeteiligung oder zur freien Rückstellung für Beitragsrückerstattungen liegen jeweils über dem Marktdurchschnitt – ein weiterer Hinweis, dass die Continentale ein substanzstarkes und sehr sicheres Unternehmen ist. Zudem wirkt sich der ausgeglichene Bestandsmix vorteilhaft aus.
Bild: Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im Continentale Versicherungsverbund, spricht heute auf der Finanzmesse Invest Stuttgart. (Quelle: Continentale)
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Weitere Schlaglichter bei VWheute:

Damit haben weder die Prozessbeteiligten noch externe Beobachter gerechnet: Der Bundesverband der Versicherungskaufleute e.V. (BVK) mit seinem Präsidenten Michael H. Heinz an der Spitze findet im Berufungsverfahren gegen die Praktiken des Vergleichsportals Check24 vor dem Oberlandesgericht Gehör und schafft einen Präzedenzfall für den Online-Vertrieb von Versicherungsprodukten.
Die Gründe für den Kauf des Mannheimer-Bestandes von Protektor, das Geschäftsmodell der Viridium Gruppe und weitere Ankaufziele. Zu allen diesen Themen äußert sich der Vorstandsvorsitzende der Viridium Gruppe, Heinz-Peter Roß, im Exklusiv-Interview mit VWheute. Eines ist sicher: Die Gruppe ist noch nicht an ihrem Ziel angekommen und will weiter wachsen.
Die Gesellschaften des Versicherungskonzerns Alte Leipziger – Hallesche erfüllen die Solvency II-Anforderungen auch ohne Übergangshilfen weit über und wollen dies im Vertrieb auch kundtun. "Skurril" findet man in Oberursel die Vorstellung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), nicht mit den neuen Eigenkapitalkennziffern vertrieblich zu werben.
Continentale · Helmut Hofmeier
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