Politik & Regulierung

Totes Bambi geht für Autofahrer auf's Haus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Nach einem Wildunfall müssen Autofahrer nicht die Bergung und Entsorgung des Schindluders bezahlen. Dies hat das Verwaltungsgericht Hannover entschieden. Die Landesstraßenbaubehörde Hannover hatte den Autofahrern die Entsorgung der Aase in Rechnung gestellt. Das Gericht hat mit dem Urteil Leistungsbescheide der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufgehoben.
Das Gericht begründete seine Entscheidung mit dem Hinweis, dass sich in der Regel ein Jäger um die Beseitigung der Tiere kümmere. Diese Dienstleistung dürfe die Behörde den Autofahrern nicht in Rechnung stellen.
Dies sei auch dann nicht zulässig, wenn die Rechnung über die Straßenbaubehörde abgewickelt werde, indem die in Rechnung gestellten Kosten des Jägers mit einem Bearbeitungsaufschlag an die Autofahrer weitergeben werden.
Eine Berufung ist wegen der Bedeutung des Urteils zulässig. Es steht aber noch nicht fest, ob diese Option wahrgenommen wird. (vwh/mv)
Bild: Totes Tier nach Wildunfall (Quelle: Petra Bosse / PIXELIO / www.pixelio.de)
Autofahrer · Wildschaden
Auch interessant
Zurück
18.02.2019VWheute
Werden ältere Auto­fahrer in der Kfz-Versi­che­rung diskri­mi­niert? Werden ältere Autofahrer von den Kfz-Versicherern diskriminiert? Mit dieser Frage…
Werden ältere Auto­fahrer in der Kfz-Versi­che­rung diskri­mi­niert?
Werden ältere Autofahrer von den Kfz-Versicherern diskriminiert? Mit dieser Frage beschäftigte sich jüngst der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. So will das Gremium eine Petition an das …
31.08.2018VWheute
GDV: Elf Millionen Auto­fahrer bekommen neue Regio­nal­klassen Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Regionalklassen …
GDV: Elf Millionen Auto­fahrer bekommen neue Regio­nal­klassen
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Regionalklassen in der Kfz-Versicherung für das kommende Jahr neu berechnet. Demnach profitieren zukünftig rund 5,4 Millionen Autofahrer in 63 …
17.11.2017VWheute
Direkt­ver­si­che­rung: Hauen und Stechen um Markt­an­teile "Was wäre der Vertrieb bloß ohne das Internet?" Längst gehört es zur unternehmerischen …
Direkt­ver­si­che­rung: Hauen und Stechen um Markt­an­teile
"Was wäre der Vertrieb bloß ohne das Internet?" Längst gehört es zur unternehmerischen Selbstverständlichkeit, Produkte oder Verträge online zu verkaufen. Auch in der Versicherungswelt werden die Lockrufe aus dem World …
31.08.2017VWheute
GDV berechnet Regio­nal­klassen neu Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Regionalklassen für 2018 neu berechnet. …
GDV berechnet Regio­nal­klassen neu
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Regionalklassen für 2018 neu berechnet. Demnach sollen im kommenden Jahr rund 5,5 Millionen Autofahrer in 67 Bezirken von einer besseren Regionalklasse profitieren. Dagegen …
Weiter