Unternehmen & Management

OVB wächst um fast 18 Prozent

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Der europäische Finanzvermittlungskonzern OVB wird mit den Zahlen für das Jahr 2016 zufrieden sein. Das operative Ergebnis wuchs gegenüber dem Vorjahreswert um 17,7 Prozent auf 16,5 Mio. Euro. Die Gesamtvertriebsprovisionen stiegen um 3,1 Prozent auf 231,8 Mio. Euro. Die Dividende steigt und es ist weiteres Wachstum geplant.
Mario Freis, Vorstandschef der OVB Holding AG, ist mit dem Geschäftsjahr 2016 sehr zufrieden: "Wir haben die vielfältigen Herausforderungen des Jahres 2016 in Europa sehr gut gemeistert. Wir konnten sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis zulegen. Dabei haben wir die Abhängigkeit der Geschäftsentwicklung des Konzerns von einzelnen Ländermärkten nochmals verringert. Für uns ist dies ein sehr wichtiger strategischer Aspekt."
Die stärksten Regionen der Kölner bleiben weiterhin Mittel- und Osteuropa. Dort stiegen die Gesamtvertriebsprovisionen von 108,2 Mio. Euro um 1,3 Prozent auf 109,7 Mio. Euro. Nach Unternehmensangaben konnten in Ungarn, Kroatien und Rumänien "deutliche Umsatzzuwächse" erzielt werden, im tschechischen Markt ein "leichtes Wachstum". Minimal zurück gingen die Zahl der Kunden (minus 0,4 Prozent) und die Zahl der Vermittler (minus 4,6 Prozent). Die EBIT-Marge blieb konstant bei 8,7 Prozent.

Minus auf dem deutschen Markt

Die Gesamtvertriebsprovisionen im Segment Deutschland waren nahezu auf Vorjahresniveau, ein Minus von 1,5 Prozent stand am Ende zu Buche. Die Kundenanzahl verringerte sich um 1,4 Prozent auf rund 633.000 Kunden. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 2,9 Prozent auf 6,7 Mio. Euro. Die EBIT-Marge konnte um 0,4 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent gesteigert werden.
Im Bereich Süd- und Westeuropa stiegen die Gesamtvertriebsvertriebsprovisionen von 51,6 Mio. Euro auf 58,2 Mio. Euro, ein 12,8 prozentiger Abstieg. "Besonders expansiv" verlief die Geschäftsentwicklung in Spanien, Italien und Österreich. Das operative Ergebnis des Segments Süd- und Westeuropa legte von 6,7 Mio. Euro um 22,7 Prozent auf 8,3 Mio. Euro zu.

Aktionäre bekommen höhere Dividende

Oskar Heitz, Finanzvorstand der OVB, bewertet das Jahresergebnis 2016 als Erfolg: "Wir konnten unsere operative Marge auf 7,1 Prozent ausbauen. Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie verbesserten sich sogar um 33,7 Prozent. Die kontinuierlich positive Entwicklung der vergangenen Jahre ermöglicht uns die dritte Dividendenanhebung in Folge." Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 2. Juni 2017 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 eine gegenüber dem Vorjahr um zehn Cent auf 75 Cent je Aktie höhere Dividende an die Aktionäre auszuschütten.
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet der Vorstand einen leichten Umsatzanstieg im Konzern. Aufgrund eines erhöhten investiven Aufwands zur weiteren Stärkung der Zukunftsfähigkeit der OVB dürfte sich das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau bewegen. (vwh/mv)
Bild: Mario Freis (Quelle: OVB)
OVB Holding
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