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HDI Global generiert zwei Drittel des Umsatzes im Ausland

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Einen sehr zufriedenstellenden Geschäftsverlauf für 2016 meldet die HDI Global SE. Der Industrieversicherer der Talanx Gruppe hat das operative Ergebnis deutlich erhöht, berichet Christian Hinsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Talanx AG und CEO der HDI Global SE. Die Prämieneinnahmen blieben mit 4,3 Mrd. Euro nahezu stabil im Vergleich zum Vorjahr.
Positiv wirkte sich insbesondere das Wachstum im Ausland aus. Vor allem die HDI-Einheiten in den USA, Brasilien, Großbritannien und der Schweiz verbuchten ein deutliches Prämienwachstum. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote entwickelte sich sehr erfreulich. Sie lag bei 96,8 (Vorjahr: 99,2). Das versicherungstechnische Ergebnis stieg auf 73 (18) Mio. Euro. Positiv wirkte sich in der Versicherungstechnik außerdem die relativ geringe Belastung durch Großschäden aus.

Die größten Schäden und der Gewinn

Zu den größten Belastungen aus Naturereignissen zählten im vergangenen Jahr unter anderem Hagelsturmschäden in Texas und Schäden infolge des Unwetters "Elvira" über Mitteleuropa. Zudem waren zahlreiche Erdbeben-Schäden (Japan, Ecuador, Taiwan, Neuseeland) zu regulieren. Das Kapitalanlageergebnis, das im Vorjahr durch Abschreibungen belastet war, stieg trotz Niedrigzinsphase um 17,5 Prozent auf 242 (Vorjahr:206) Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich deutlich um 42 Prozent auf 296 (Vorjahr:208) Mio. Euro. Das Konzernergebnis des Geschäftsbereichs stieg auf 236 (Vorjahr: 127) Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr setzt die HDI ihre Mid-Market-Strategie konsequent fort. Dazu gehört unter anderem der Aufbau weiterer Standorte in wichtigen europäischen Wirtschaftsregionen.
"Mittlerweile erwirtschaften wir etwa 61 Prozent unseres Bruttoprämienvolumens im Ausland und 39 Prozent auf unserem Heimatmarkt Deutschland", erläutert Hinsch. "Diesen Weg der Internationalisierung gehen wir kontinuierlich weiter". Im Jahr 2019 sollen zwei Drittel des Bruttoprämienvolumens im Ausland erzielt werden. Die HDI Global SE setzt zudem auf Digitalisierung und Automatisierung, um die Servicequalität zu erhöhen und reibungslose Schnittstellen für Kunden und Partner zu ermöglichen sowie hohe Transparenz zu gewährleisten. (vwh/wo)
Bild: Industrieanlage (Quelle: H.D.Volz / PIXELIO / www.pixelio.de
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