Politik & Regulierung

Vor den Wahlen erhöht Nahles noch die Rente

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Wie das Bundesarbeitsministerium mitteilte, soll die Rente ab 1. Juli 2017 um 1,95 Prozent steigen. In den ostdeutschen Bundesländern sollen die Altersbezüge gar um 3,59 Prozent steigen. "Gute Löhne und ein hoher Beschäftigungsstand sorgen weiter für eine stabile Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung", betonte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).
So beruhe die höhere Rentenanpassung nach Angaben des Ministeriums auf der dort höheren Lohnentwicklung. Zudem werde durch den Nachhaltigkeitsfaktor die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Rentenbeziehern zu Beitragszahlenden bei der Rentenanpassung berücksichtigt, heißt es weiter. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 Prozent).
Ende 2016 hatte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) einen Anstieg von 2,0 Prozent prognostiziert. Angesichts der aktuellen Lohnentwicklung dürften die Renten auch in den kommenden Jahren in einer ähnlichen Größenordnung steigen. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Renten in Ost und West von 2016 an schrittweise angeglichen werden.
Die jährlichen Kosten sollen dabei nach Medienberichten bei bis zu maximal 3,9 Mrd. Euro im Jahr 2025 liegen. Diese sollen nach Regierungsplänen aus Beitrags- und Steuermitteln finanziert. Dazu werde der Bundeszuschuss für die Rente schrittweise auf bis zu zwei Mrd. Euro ab 2025 erhöht. (vwh/td)
Bildquelle: Uwe Schlick / PIXELIO (www.pixelio.de)
Rente · Rentenversicherung
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