Unternehmen & Management

Zürich löst Standort und Baden-Badener auf

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Zurich schließt die Präsenz der Baden-Badener im saarländischen St. Ingbert. Den Mitarbeitern wurde ein Wechsel nach Köln oder Frankfurt angeboten Vorbei ist es allerdings mit der Baden-Badener, die Marke wird aufgegeben und soll nach Meldungen einer lokalen Zeitung künftig in der Zurich aufgehen. Von der Entscheidung betroffen sind rund 90 Mitarbeiter.
Die Nachricht wurde der Belegschaft gestern vom Vorstand der Zurich mitgeteilt, wie die Saarbrücker Zeitung meldet. Nach dem Bericht der Zeitung hatte das Unternehmen Gewinn erzielt, wodurch die Schließung bei Belegschaft, Gewerkschaft und Betriebsrat auf Unverständnis stößt. Jürgen Grandjot von Verdi: "Ich verstehe nicht, dass qualifizierte Arbeitsplätze den Bach runtergehen, obwohl das Unternehmen Gewinne bringt." Für die Zurich waren wohl andere Gründe gewichtiger. Der Versicherer möchte seine Standorte auf zwei verringern und alle Marken sollen künftig unter einem Namen geführt werden.
Die Schweizer hatten bereits kürzlich ein großes Sparprogramm angekündigt und verfolgen diesen Plan konsequent, die Integration der Baden-Badener habe damit aber nichts zu tun, wie VWheute aus dem Konzern erfuhr. Die Mitarbeiter weiterhin gebraucht und sollen alle an den neuen Standorten eingesetzt werden. Zudem möchte die Zurich ein neues IT-System implementieren, dass "alle Prozesse im Unternehmen optimieren" soll. (vwh/mv)
Bild: Markus Nagel, Deutschlandschef der Zurich (Quelle: Zurich)
Zurich · Baden Badener · Mario Greco
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