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Stuttgarter und Prisma wachsen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Es läuft bei der Stuttgarter. Das Unternehmen steigerte die Beitragseinnahmen und verbesserte die Schaden-Kosten-Quote – besonders wichtig: Die Zahl der Verträge wuchs beim VVaG. Auch Prisma Life konnte einen Jahresüberschuss von rund sechs Mio. Euro erwirtschaften. Die Prämien sanken allerdings und es wird weiter ein Investor gesucht.
Der Versicherer Prisma Life sieht sich nach den Problemen der Vergangenheit wieder gut aufgestellt. Im Dezember sahen bereites viele Marktbeobachter das Schiff Prisma Life kentern. Zumindest schien es Schlagseite zu haben und es wurde ein Investor gesucht – VWheute berichtete. Die Suche nach einem Geldgeber dauert aktuell noch an: "Mit zusätzlichem Kapital können wir bestehende Geschäftsoptionen mit attraktiven fondsgebundenen Produkten sowie insbesondere Produkten der betrieblichen Altersversorgung weiter ausbauen", sagt Helmut Posch, Präsident des Verwaltungsrates der Prisma Life.
Dem Rückgang der Prämien von rund 166 Mio. Euro im Jahr 2015 auf 151 Mio. im zurückliegenden Jahr stehen geringere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von knapp zwei Mio. Euro gegenüber. "Die vertriebliche Neuausrichtung mit Konzentration auf Nettotarife sowie auf laufende Vergütung bei Bruttotarifen hat sich ausgezahlt", beschreibt Posch das Jahr 2016. Die im April fällige Unternehmensanleihe wurde bereits zur Hälfte getilgt. Der verbleibende Betrag werde planmäßig im April 2017 abgelöst.

Die Stuttgarter wächst weiter

Die Stuttgarter konnte ihre Beitragseinnahmen im Bereich Schaden- und Unfall auf 112,1 Mio. Euro ausbauen – ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber 2015. Im Bereich der Krankheitskostenversicherung konnte ebenfalls ein Einnahmenplus erzielt werden (11,9 Prozent). Der Unfallbereich wuchs um 5,4 Prozent.
Der Bestand an Verträgen im Bereich Schaden- und Unfall stieg um 2,3 Prozent. Die Schaden-Kosten-Quote verbessert sich von 90,8 Prozent im Vorjahr auf 85,8 Prozent. Der Vorstandsvorsitzender Frank Karsten erklärt: "Dass sich unser Geschäft im Schaden- und Unfallbereich so positiv entwickelt hat, dafür sind im Wesentlichen drei Aspekte entscheidend: unsere einfachen Antragsprozesse, unsere schnelle Schadensregulierung sowie unsere hohe Service- und Produktkompetenz."
Deutlich besser sieht es hingegen in der Altersvorsorge aus. Wie der Versicherer bereits im Januar mitteilte, stiegen die Beitragseinnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf einen neuen Rekordwert von 600,7 Mio. Euro aus. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (vwh/mv)
Bild: Frank Karsten (Quelle: Stuttgarter)
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