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Berlin: "Alle Personenschäden sind abgedeckt"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Verkehrsopferhilfe beteiligt sich ebenfalls an der Regulierung der Schäden nach dem Terroranschlag von Berlin im Dezember 2016. "Bei der Verkehrsopferhilfe sind bislang 53 Anträge von Geschädigten oder Hinterbliebenen eingegangen", betont Geschäftsführerin Sandra Schwarz. Allerdings rechnet die Verkehrsopferhilfe noch mit weiteren Anträgen.
In den meisten Fällen handele es sich demnach um Personenschäden "Da geht es beispielsweise um Schmerzensgeld, um den Ersatz von Verdienstausfall, um Beerdigungskosten oder die Übernahme von Unterhaltszahlungen und Hinterbliebenenrenten. Verletzte benötigen eventuell auch Geld für eine Haushaltshilfe oder den Umbau ihres Hauses oder Autos", ergänzt Schwarz.
Dabei übernehme die Verkehrsopferhilfe all jene Schäden, die nicht von anderen Versicherern übernommen werden. "Wir ersetzen bei längerer Krankschreibung den Verdienstausfall und bezahlen eine benötigte Haushaltshilfe. Wir beteiligen uns aber auch an den Beerdigungskosten, da das LaGeSo nur eine Pauschale zahlt. Und nicht zuletzt übernehmen wir alle Sachschäden", erläutert die Geschäftsführerin der Verkehrsopferhilfe. Dabei habe der Verein bereits "rund 50.000 Euro als frei verrechenbare Vorschüsse gezahlt".
Mitte Januar wurde bereits bekannt, dass Extremus einen Teil der Schäden des Berliner Anschlages begleichen werde. Allerdings werde der Spezialversicherer nur für Sachschäden aufkommen. Versicherungsexperten rechnen mit einer Schadenshöhe von circa 100.000 Euro. Die Entschädigung der Anschlagsopfer ist hingegen kein Bestandteil der Deckung von Extremus. (vwh/td)
Bild: Sandra Schwarz (Quelle: GDV)
Verkehrsopferhilfe · Berliner Anschlag · Sandra Schwarz
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